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Allergische Erkrankungen
Allergisches Asthma bronchiale
Man versteht unter Asthma bronchiale eine Verengung der Bronchien, die mit einer Anfallsweise auftretenden Atemnot einhergeht. Dies tritt auf, wenn eine Entzündung der Bronchialschleimhaut besteht. Diese Entzündung löst dann ein krampfartiges Zusammenziehen der Brochialmuskulatur aus. Typisch für ein allergisches Asthma bronchiale ist die Empfindlichkeit gegen unterschiedliche Reize und die Anfallsweise auftretende Atemnot.
Die häufigsten Auslöser für ein allergisches Asthma bronchiale sind:
Etwa 3 % der Kinder und Jugendlichen leiden unter einem allergischen Asthma-Bronchiale.
Knapp 80 % dieser Fälle gehen von Auslöser aus der Natur aus. Bei den Erwachsenen dagegen nur 60 %.
Beobachten konnte man, dass die meisten Betroffenen vorher einem jahrelangem Heuschnupfen vorausging, der nicht oder ungenügend behandelt wurde. So kann die überschießende Reaktion von der Nase und den Augen letztendlich auf die Schleimhäute der Bronchien schlagen. In so einer Situation spricht man auch von einem „Etagenwechsel“ der Erkrankung. Ein Betroffener, der unter einem saisonalen allergischen Asthma bronchiale leidet, hat ein 2 – 3 Fach erhöhtes Risiko, an einem ganzjährigen Asthma-Bronchiale zu erkranken.
Charakteristisch bei einem allergischen Asthma bronchiale ist, dass es Anfallsweise auftritt mit einer plötzlichen Atemnot. Vor allem beim Ausatmen ist eine Behinderung da.
Atemnot erkennt man an:
- Husten mit zähem Schleim
- Rasselnde, pfeifende Atemgeräusche
- Blähung der NasenflügelSchweißausbruch
- Erstickungsangst
- Blässe
- Unruhe
So ein Anfall kann Minuten bis Tage dauern. Dauert er länger als 24 Stunden, so spricht man von einem „Status asthmaticus“. Bei so einem Anfall ist unbedingt (!) ein Arzt zu verständigen.
In der Regel treten Asthmaanfälle früh am Morgen auf, da die Atemwege vom Körper im Schlaf enger gestellt werden und somit die Histaminkonzentration am höchsten ist.
Ärzte können mit Hilfe eines Atem- und Provokationstest ein allergisches Asthma bronchiale feststellen.
In den meisten Fällen wird eine medikamentöse Behandlung mit:
- Glucocorticoiden à Inhalationsspray
- Orale Corticoide
begonnen.
Auch kann in manchen Fällen eine Hyposensibilisierung sehr hilfreich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.
Allergie Tags: Allergische Erkrankungen
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Letzte Änderung des Artikels: 2009-11-15 21:32
Autor: MedUni Redaktion
Revision: 1.3
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