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Allergie Tags
Allergische Erkrankungen
Heuschnupfen
Die häufigste atopische Erkrankung ist der Heuschnupfen, auch
allergische Rhinitis oder Pollinosis genannt. Charakteristisch für
einen Heuschnupfen ist das regelmäßige Auftreten der Symptome während
der Blühzeit von den Pflanzen, die die Allergie auslösen. Siehe
„Allergene“ → „Pollen“
Unsere Nase ist nicht nur ein Riechorgan, sie schützt demnach auch noch
unsere Atemwege, indem sie folgende Funktionen übernimmt:
- Luftbefeuchtung
- Lufterwärmung
- Abwehr von Mikroben
- Filter
- Atemweg
- Klangkörper
Das Einatmen von größeren Partikeln wie Pollen wird durch die Filterfunktion der Nase verhindert. Die Allergene haben jedoch die Chance die Atemwege und die Schleimhäute in einer hohen Konzentration zu erreichen und gegebenenfalls eine allergische Reaktion auszulösen.
Folgende Symptome sind typisch für einen Heuschnupfen und werden hauptsächlich durch den Mediator „Histamin“ verursacht:
- Niesreiz
- Juckreiz der Nase und der Augen
- Nasenverstopfung
- Gesteigerter Sekretfluss
- Störung des Geruchs – und Geschmacksempfindens
Kommt man mit einem Allergen in Kontakt, so kommt es innerhalb von
Minuten zu einem Juckreiz der Nase und den Augen. Außerdem folgen
Niesreize. Nach weiteren 5 Minuten leidet man an einen gesteigerten
wässrigen Sekretfluss. In diesem Zeitpunkt schwillt auch die
Nasenschleimhaut an, sodass es etwa nach einer halben Stunde zu einer
verstopften Nase kommt. Der gesteigerte Sekretfluss wechselt sich nun
mit der verstopften Nase ab. Zudem können noch Geruchs- und
Geschmacksstörungen auftreten.
Auch können Folge- und Begleitkrankheiten des Heuschnupfens auftreten.
Auf der Grafik ist dies sehr schön zu sehen:
Es ist beim Bemerken der Allergie dringend anzuraten, diese zu
behandeln. Es könnte ansonsten daraus eine Nasennebenhöhlenentzündung,
eventuell auch chronisch, entstehen.
Daneben tritt häufig eine Entzündung am Auge, Bindehautentzündung auf.
Zur Erinnerung hier der Querschnitt durch das Auge:
Verläuft so eine Allergie chronisch, kann die Lebensqualität
außerordentlich beeinträchtigt sein. In einigen Fällen ist der
Betroffene sogar arbeitsunfähig. Denn es treten noch zusätzlich
folgende Symptome auf:
- Abgeschlagenheit
- Krankheitsgefühl
- Schlafstörungen
- Leistungsminderung
- Kopfschmerzen bzw. Kopfdruck
Alle Symptome des Heuschnupfens kann man mit Medikamenten in den Griff bekommen. Dabei werden Substanzen angewandt, wie:
- Antihistaminika → z. B. Azelastin
- Mastzellenstabilisatoren → z. B. Cromoglicinsäure
- Glucocorticoide → z. B. Dexamethason
- Systemisch wirkende Antihistaminika → z. B. Loratadin
Was man sonst noch alles tun kann, um möglichst von der Allergie wenig mitzubekommen, finden Sie unter „Behandlungsmöglichkeiten von Allergien“.
Allergie Tags: Allergische Erkrankungen
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Letzte Änderung des Artikels: 2009-11-17 03:17
Autor: MedUni Redaktion
Revision: 1.4
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