Allergische Erkrankungen

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ID #1072

Heuschnupfen

Die häufigste atopische Erkrankung ist der Heuschnupfen, auch allergische Rhinitis oder Pollinosis genannt. Charakteristisch für einen Heuschnupfen ist das regelmäßige Auftreten der Symptome während der Blühzeit von den Pflanzen, die die Allergie auslösen. Siehe „Allergene“ → „Pollen

Unsere Nase ist nicht nur ein Riechorgan, sie schützt demnach auch noch unsere Atemwege, indem sie folgende Funktionen übernimmt:

  • Luftbefeuchtung
  • Lufterwärmung
  • Abwehr von Mikroben
  • Filter
  • Atemweg
  • Klangkörper

Das Einatmen von größeren Partikeln wie Pollen wird durch die Filterfunktion der Nase verhindert. Die Allergene haben jedoch die Chance die Atemwege und die Schleimhäute in einer hohen Konzentration zu erreichen und gegebenenfalls eine allergische Reaktion auszulösen.

Folgende Symptome sind typisch für einen Heuschnupfen und werden hauptsächlich durch den MediatorHistamin“ verursacht:

  • Niesreiz
  • Juckreiz der Nase und der Augen
  • Nasenverstopfung
  • Gesteigerter Sekretfluss
  • Störung des Geruchs – und Geschmacksempfindens

Kommt man mit einem Allergen in Kontakt, so kommt es innerhalb von Minuten zu einem Juckreiz der Nase und den Augen. Außerdem folgen Niesreize. Nach weiteren 5 Minuten leidet man an einen gesteigerten wässrigen Sekretfluss. In diesem Zeitpunkt schwillt auch die Nasenschleimhaut an, sodass es etwa nach einer halben Stunde zu einer verstopften Nase kommt. Der gesteigerte Sekretfluss wechselt sich nun mit der verstopften Nase ab. Zudem können noch Geruchs- und Geschmacksstörungen auftreten.

Auch können Folge- und Begleitkrankheiten des Heuschnupfens auftreten.

Auf der Grafik ist dies sehr schön zu sehen:


Folge- und Begleitkrankheiten des Heuschnupfens
Es ist beim Bemerken der Allergie dringend anzuraten, diese zu behandeln. Es könnte ansonsten daraus eine Nasennebenhöhlenentzündung, eventuell auch chronisch, entstehen.

Daneben tritt häufig eine Entzündung am Auge, Bindehautentzündung auf.

Zur Erinnerung hier der Querschnitt durch das Auge:

Querschnitt durch das Auge

Verläuft so eine Allergie chronisch, kann die Lebensqualität außerordentlich beeinträchtigt sein. In einigen Fällen ist der Betroffene sogar arbeitsunfähig. Denn es treten noch zusätzlich folgende Symptome auf:

  • Abgeschlagenheit
  • Krankheitsgefühl
  • Schlafstörungen
  • Leistungsminderung
  • Kopfschmerzen bzw. Kopfdruck

Alle Symptome des Heuschnupfens kann man mit Medikamenten in den Griff bekommen. Dabei werden Substanzen angewandt, wie:

  • Antihistaminika → z. B. Azelastin
  • Mastzellenstabilisatoren → z. B. Cromoglicinsäure
  • Glucocorticoide → z. B. Dexamethason
  • Systemisch wirkende Antihistaminika → z. B. Loratadin

Was man sonst noch alles tun kann, um möglichst von der Allergie wenig mitzubekommen, finden Sie unter „Behandlungsmöglichkeiten von Allergien“.

© allergien.com

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Letzte Änderung des Artikels: 2009-11-17 03:17
Autor: MedUni Redaktion
Revision: 1.4

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