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Allergiegerechtes Wohnen
Im Gegensatz zu früher hat sich so einiges zu Hause geändert. Es gibt bessere Isolierungen an den Fenstern und Türen, so dass ein noch wenigerer Luftaustausch in den Räumen stattfindet.
Grundsätzlich wird in so gut wie jeder Wohnung bzw. Haus zu wenig gelüftet. Dadurch entsteht eine durchaus hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur. In so einem Klima fühlen sich Hausstaubmilben und Schimmelpilze pudelwohl. Auf diese Art und Weise entstehen Allergien.
Sie können allerdings einiges tun, damit ein gutes Klima bei Ihnen zu Hause herrscht:
- Hauptsächlich ist es wichtig, dass regelmäßig gelüftet wird. Am Besten ist das stoßweise bzw. das Querlüften in der Wohnung. Da gilt: 5x täglich für 5 Minuten
- Die optimale Temperatur ist 21°C und sollte nicht überschritten werden.
- Größe Temperatursprünge sollten möglichst vermieden werden
- Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht mehr als 55% betragen
- Es gibt so genannte Raumluftfilter, die für Allergiker ratsam sind und oft Erleichterung verschaffen. Diese filtern sowohl den Hausstaub als auch die Pollen aus der Luft.
Allergiker sollten auf Teppichboden verzichten und stattdessen lieber auf Fliesen-, Kunststoff-, oder Parkettboden zurückgreifen. Diese sind besser zu reinigen und die Allergene haben somit keine Chance, sich dort richtig einzunisten. Auch gibt es Staubsauger, die besonders für Allergiker geeignet sind – z. B. mit Wasserfilter. Auch auf plüschige Textilien und Kissen sollte man möglichst verzichten, da sich die Hausstaubmilbe sehr wohl drin fühlen.
Das Schlafzimmer ist besonders zu beachten. Hier sollte regelmäßig und häufig gelüftet werden. Auch sollte die Temperatur konstant zwischen 16 und 18°C liegen.
Die Matratzen sollten alle 5 bis 8 Jahre erneuert werden. Auch gibt es spezielle Matratzen für Allergiker oder spezielle Bettwäsche, die so genannten „Encasings“. Diese sind für den Hausstaubmilbenkot undurchlässig aber trotzdem atmungsaktiv. Ein offenes Bettgestell wird empfohlen, damit die Matratze gut belüftet werden kann.
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Letzte Änderung des Artikels: 2009-10-09 01:38
Autor: MedUni Redaktion
Revision: 1.4
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