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ID #1043

Antihistaminika

Antihistaminika sind Arzneimittel, die höchste Priorität bei einer Allergie haben, da sie auch gegen bereits frei gesetztes Histamin wirken. Das Histamin verursacht die allergischen Symptome indem es die Histaminrezeptoren besetzt. Die Histaminrezeptoren werden in 3 Untertypen gestuft: H1, H2 und H3. Diese Rezeptoren befinden sich in so gut wie jedem Körpergewebe. Für die allergischen Reaktionen sind allerdings nur die H1- Rezeptoren verantwortlich.

Das Grundprinzip von den Antihistaminika ist, dass diese sich an die Histamin- Rezeptoren setzen und somit verhindern, dass das Histamin dort „andockt“. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass das Antihistaminikum sich an einen anderen Rezeptor setzt ( z. B. Serotonin, Dopamin usw. ), dadurch kommen dann die Nebenwirkungen zustande. Zudem gibt es keine 100% ige Sicherheit, dass noch nicht einmal ein wenig von der Allergie zu merken ist. Denn das Antihistaminikum kann nicht immer die Wirkung des Histamins unterdrücken. Entscheidend ist dabei die Histaminmenge, die Wirkstärke und Wirkdauer des Arzneimittels.

Antihistaminika werden in 2 Generationen unterteilt:

Antihistaminika der 1. Generation sind z. B.

  • Bamipin
  • Clemastin
  • Dimetinden

Eine oft vorkommende Nebenwirkung der Antihistaminika der 1. Generation ist die Müdigkeit. Dies kann jedoch auch bei allergischen Erkrankungen ( z. B. atopischen Ekzem ) , die mit Juckreiz einhergehen, durchaus erwünscht sein.

Antihistaminika der 2. Generation sind z. B.

  • Azelastin
  • Cetirizin
  • Lortadin
  • Levocabastin
  • Fexofenadin
  • Mizolastin

Die Antihistaminika der 2. Generation weisen nicht so hohe und so viele Nebenwirkungen auf, wie die Antihistaminika der 1. Generation.

Für Berufstätige eignen sich die Antihistaminika der 2. Generation. Ebenso für Kinder.

© allergien.com

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Letzte Änderung des Artikels: 2009-12-14 02:43
Autor: MedUni Redaktion
Revision: 1.2

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