Behandlungsmöglichkeiten

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ID #1058

Selbstmedikation mit Azelastin

Azelastin ist ein Antihistaminikum der 2. Generation, was durchaus sehr gerne zur Selbstmedikation an Augen und Nase verwendet wird.

Der Wirkmechanismus ist wie folgt:

  1. H1- Rezeptoren werden geblockt

→ innerhalb weniger Minuten ( 5- 10 Minuten ) tritt die Wirkung für mindestens 12 Stunden ein

  1. Die Mastzellen werden stabilisiert

→ Der Einstrom der Calciumionen wird gehemmt

  1. Anti- entzündliche Wirkung

→ Die Infiltration der Entzündungszellen wird gehemmt

→ Die Leukotrien- Synthese wird gehemmt

→ Die Adhäsionsmoleküle werden reduziert

 

Dennoch ist auch hier die entschiedene Wirkung das Blocken der H1- Rezeptoren. Dadurch werden die typischen Histamin- Wirkungen beseitigt:

  • Verengung der Bronchien ( Atemnot )
  • Erhöhung der Gefäßdurchlässigkeit ( Gewebsschwellung )
  • Stimulation der Schleimhautabsonderungen ( Nasenfluss )
  • Reizung der Nervenendigungen ( Brennen, Juckreiz )
  • Erweiterung von Gefäßen ( Rötung )

 Durch die Stabilisation der Mastzellen verhindert sowohl den Einstrom der Calciumionen als auch die Freisetzung von Histamin und weiteren Entzündungsmediatoren. Dies ist sehr positiv, denn dadurch wird Azelastin auch gerne zur Prophylaxe eingesetzt.

Azelastin gibt es rezeptfrei als Nasenspray und Augentropfen als auch in einer Kombi- Packung in der Apotheke zu kaufen.

© allergien.com

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Letzte Änderung des Artikels: 2009-12-14 02:44
Autor: MedUni Redaktion
Revision: 1.2

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