Allgemein werden alle Zellen des Immunsystems im Knochenmark gebildet. Ein Teil von den genannten Stammzellen wird von dem Blutsystem zu den lymphatischen Geweben und Organen transportiert, um dort auszureifen. Diese werden dann als „lymphatische Stammzellen“ bezeichnet. Der andere Teil findet im Knochenmark seine komplette Reife. Die Zwischenstufe wird „myeloische Stammzellen“ genannt. Alle drei Arten zusammen reifen letztendlich zu den Granulozyten, den weißen Blutkörperchen, und den Monozyten aus. Man kann die Granulozyten durch eine Anfärbetechnik in basophile, eosinophile und neutrophile Granulozyten unterscheiden.
Man findet die Granulozyten sowohl im Blut als auch im Zwischenzellraum, dem Interstitium, vom Gewebe. Generell sind die basophilen und die eosinophilen Granulozyten an der allergischen Reaktion beteiligt. Die Neutrophilen Granulozyten widmen sich der Abwehr von Bakterien.
Überwiegend findet man im Gewebe die Mastzellen, welche die Entzündungsstoffe, wie zum Beispiel das Histamin, produzieren und speichern. Möglicherweise entstehen sie durch die Ausdifferenzierung der basophilen Granulozyten, den Monozyten und den Makrophagen, diese sind dann die so genannten „Fresszellen“. Sie können Fremdkörper und auch Mikroorganismen aufnehmen. Die Monozyten treten im Blutkreislauf auf und die Makrophagen im Gewebe.
Man unterscheidet bei Lymphozyten die B- Zellen, die T- Zellen und die natürlichen Killerzellen.
Wobei die B- Zellen und die T- Zellen ein Teil des spezifischen Abwehrsystems sind und sich noch weiter unterscheiden lassen.
Die natürlichen Killerzellen dagegen gehören dem unspezifischen Abwehrsystem an und greifen virusinfizierte Zellen oder auch Tumorzellen an.