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Herbstzeit – Hochsaison für die Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilbenallergiker haben nie Ruhe: Während sich Pollenallergiker darauf freuen können, wenn die Blütezeit von Gräsern, Bäumen und Sträuchern endlich vorbei ist, leiden Patienten mit einer Hausstaubmilbenallergie unter einer ständigen Allergenbelastung. Häufig zeigen die Betroffenen ganzjährig allergische Symptome. Im Winter wird es allerdings häufig richtig schlimm: Durch das Beheizen der Wohnräume und der infolge dessen sinkenden Luftfeuchtigkeit sterben viele Hausstaubmilben und zerfallen, was Unmengen an Allergenen freisetzt.

Die Ursachen der Hausstaubmilbenallergie sind Allergene, die aus dem Kot lebender und aus den zerfallenen Körpern toter Hausstaubmilben stammen. Die Allergene befindet sich überall dort, wo auch Milben leben: in Matratzen, Polstermöbeln, Teppichen, Vorhängen und Kuscheltieren. Hausstaubmilben ernähren sich von menschlichen Haaren und Hautschuppen und bevorzugen ein feuchtwarmes Klima mit Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad sowie einer 70- bis 75-prozentigen Luftfeuchtigkeit.

Bei einer Hausstaubmilbenallergie macht es Sinn, das Bett zu erneuern, da die Milben besonders regelmäßig genutzte Matratzen lieben. Es empfiehlt sich, am besten alle Matratzen im Haushalt mit einem allergendichten Matratzenüberzug zu überziehen. Auch für das Bettzeug gibt es milbendichte beziehungsweise allergendichte Bezüge. Alternativ sollten Decken, Kissen, Laken und Bezüge regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

Als wenig wirkungsvoll hat sich das Entfernen von Teppichen erwiesen. Auf glatten Böden werden die Allergene noch stärker aufgewirbelt als bei kurzflorigen Teppichböden. Nur wer häufig wischt, profitiert von Parkett oder Laminat.

Für die Fälle, in denen diese Maßnahmen nicht greifen, gibt es auch ein Angebot an Milbensprays, Pulvern und bestimmten Waschmittelzusätzen. Die Anwendung dieser Maßnahmen ist aber nur vereinzelt bei besonders schweren Symptomen sinnvoll.

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