Allergisches Asthma (Asthma Bronchiale)

Fünf Prozent der Erwachsenen und sieben bis zehn Prozent der Kinder leiden an Asthma bronchiale.

Asthma bronchiale ist eine Verengung der Bronchien, die mit einer anfallsweise auftretenden Atemnot einhergeht. Ausgangspunkt ist eine Entzündung der Bronchialschleimhaut, die ein krampfartiges Zusammenziehen der Brochialmuskulatur und infolgedessen die typische Atemnot auslöst. Patienten mit allergischem Asthma bronchiale weisen eine hohe Sensibilität gegen unterschiedliche allergische Reize auf.

Die häufigsten Auslöser für ein allergisches Asthma bronchiale sind:

Etwa drei Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden unter allergischem Asthma bronchiale. In knapp 80 Prozent dieser Fälle finden sich die Auslöser in der Natur. Bei den Erwachsenen sind es hingegen nur 60 Prozent. Die meisten der Betroffenen leiden vor dem ersten Asthmaanfall bereits seit vielen Jahren an Heuschnupfen, der nicht oder ungenügend behandelt wurde. Auf diese Art und Weise kann sich die Allergie „ausbreiten“ und überschießende Immunreaktionen auf die Schleimhäute der Bronchien übergehen. In diesem Fall spricht man auch von einem „Etagenwechsel“ der Erkrankung. Ein Betroffener, der unter einem saisonalen allergischen Asthma bronchiale leidet, hat ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko, an einem chronischen Asthma bronchiale zu erkranken.

Atemnot erkennt man an:

  • Husten mit zähem Schleim
  • rasselnde, pfeifende Atemgeräusche
  • Blähung der Nasenflügel
  • Schweißausbruch
  • erschwertes Ausatmen
  • Erstickungsangst
  • Blässe
  • blaue Lippen
  • Unruhe

Ein Anfall kann Minuten bis Tage dauern. Hält er länger als 24 Stunden an, so spricht man von einem „Status asthmaticus“. Bei einem asthmatischen Anfall muss unbedingt (!) ein Arzt verständigt werden. In der Regel treten Asthmaanfälle früh am Morgen auf, da die Atemwege vom Körper im Schlaf enger gestellt sind und die Histaminkonzentration am höchsten ist.
Ärzte können mit Hilfe eines Atem- und Provokationstest ein allergisches Asthma bronchiale feststellen.

In den meisten Fällen erfolgt eine medikamentöse Behandlung mit:

  • Glucocorticoiden  à Inhalationsspray
  • orale Corticoide

In manchen Fällen kann auch eine Hyposensibilisierung sehr hilfreich sein. Ihr Arzt hilft Ihnen gerne weiter.

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