Glossar

A


























B




C

D


E





F
G




H






I






K



L





M





N


O

P











Q

R




S





T

U

V

Z

Strukturen an den Zelloberflächen (z.B. Lymphozyten), die Signale von den Zytokinen empfangen.

Ist ein Hormon, welches im Nebennierenmark und in speziellen Nervenzellen gebildet wird. In Stress-Situationen erhöht es die Pulsfrequenz und den Blutdruck und erweitert die Bronchien. Adrenalin kommt deshalb häufig als Notfall-Medikament zur Behandlung eines allergischen (anaphylaktischen) Schocks zum Einsatz.

Aerogen bedeutet, dass irgendetwas durch die Luft vermittelt wird.

Aerosole sind Gase mit festen oder flüssigen Schwebeteilchen (Staub, Sprühnebel). Allergiker verwenden Aerosole in Form von Asthma-Sprays, in denen der Wirkstoff als Pulver oder Spray enthalten ist. Beim Einatmen erweitern diese speziellen Aerosole die Atemwege und wirken auf somit akuter Atemnot entgegen. Auch antiallergische Nasen-Sprays enthalten Aerosole mit entzündungshemmenden Wirkstoffen, welche die Nasenschleimhaut abschwellen lassen.

Schwund der weißen Blutkörperchen (Leukozyten)

Vermeidung von Allergenen

Allergene sind Antigene, körperfremde Stoffe, die eine Allergie auslösen.

Kontakt mit Stoffen, die eine Allergie auslösen können

Das Wort Allergie stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus allos (= anders) und ergon (= Verrichtung). Man könnte also den Begriff Allergie frei übersetzen mit „einer von der Norm abweichenden Reaktion“ des Körpers auf eine bestimmte Substanze in seiner Umwelt.

Im Allergie-Pass (= Allergie-Ausweis) vermerkt der Arzt nach einem Allergietest, welche Allergien vorliegen. Neben der allergieauslösenden Substanz (Allergen) lässt sich auch ablesen, wie stark der Betroffene auf diese reagiert. Deshalb sollte ein Allergiker für den Notfall stets einen Allergie-Pass bei sich tragen.

Wissenschaftliche Einteilung der allergischen Reaktionen nach verschiedenen Mechanismen:

  • Typ I (Soforttyp-Reaktion)
  • Typ II (Zytotoxische Reaktion)
  • Typ III (Immunkomplex-Reaktion)
  • Typ IV (Spättyp-Reaktion)

Alle Maßnahmen die ergriffen werden können, um das Risiko der Entstehung einer Allergie zu vermindern.

Ein Allergologe ist ein Arzt, der sich auf die Behandlung allergischer Erkrankungen spezialisiert hat.

= Lungenbläschen. Funktioneller Teil der Lunge, in dem der Gasaustausch stattfindet.

Als Amnese wird die Kranken(vor-)geschichte des Patienten bezeichnet. Eine ausführliche Anamnese ist der Grundstock der Allergiediagnostik.

Der Begriff „Anaphylaxie“ bezeichnet eine schwere akute allergische Allgemeinreaktion. Vorwiegend handelt es sich um eine allergische Reaktion vom Typ I, dem Sofort-Typ.

Das so genannte Anstrengungsasthma (=Belastungsasthma) entwickelt sich bis zu 30 Min. nach Beginn einer körperlichen Belastung. Daher wird vor der anstrengenden Aktivität empfohlen, ein Asthmaspray zur Vorbeugung einzunehmen.

Antiallergika sind Medikamente zur Bekämpfung von allergischen Reaktionen. Dazu gehören z.B. Antihistaminika, Cromoglicinsäure und Kortison. Antiallergika wirken an jeweils spezifischen Stellen des Immunsystems und werden eingesetzt, um Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems zu unterdrücken (Kortison) oder abzuschwächen (Antihistaminika. Sie können die jeweiligen Symptomen vorbeugen, unterdrücken oder abschwächen.

Antigene sind Stoffe, die das Immunsystem als fremd erkennt, zum Beispiel Medikamente, Proteine, Nahrungsmittel oder Pollen. Allergieauslösende Antigene bezeichnet man als Allergene.

Arzneimittel, die antiallergisch wirken. Antihistaminika (Histamin-Rezeptor-Blocker, Histamin-Rezeptor-Antagonisten) sind Wirkstoffe, die das Ausbrechen bestimmter allergischer Symptome verhindern, da sie dem Gewebshormon "Histamin" entgegenwirken, welches maßgeblich beteiligt ist an der Auslösung allergischer Allergiesymptome.

Antikörper (Immunglobuline) sind Proteine (Eiweiße), die der Körper bei Kontakt mit einem allergieauslösenden Stoff (Allergen) freisetzt. Sie veranlassen bestimmte Abwehrzellen des Immunsystems, den Botenstoff Histamin auszuschütten, der die typischen allergischen Symptome auslöst (zB. Juckreiz, Niesen).

Substanzen, die geeignet sind, den Husten zu stillen.

Asthma bronchiale ist eine Verengung der Bronchien, die durch eine Entzündung und durch eine Hyperreaktivität hervorgerufen wird. Es kommt zu einer anfallsweisen Atemnot.

Atopie bedeutet, dass eine erhöhte Allergie-Bereitschaft besteht bzw. eine genetische Veranlagung.

Chronisches, oder wiederkehrendes Ekzem, welches mit einer erhöhten genetischen Veranlagung zu tun hat.

Dies ist ein Arzneimittel, ein Antihistaminikum, welches zur Behandlung von Allergien eingesetzt wird

= plötzlich auftretend, heftig verlaufend. Eine akute Erkrankung tritt völlig unerwartet auf. Deren Verlauf ist meist heftig und dauert in der Regel nur kurze Zeit. In der medizinischen Fachsprache steht akut im Gegensatz zu chronisch (=dauerhaft, immer wieder auftretend). Allergische Reaktionen an den Schleimhäuten treten nach dem Allergen-Kontakt meist akut auf, wohingegen das allergische Asthma bronchiale und Neurodermitis (atopische Dermatitis) in der Regel chronisch verlaufen.

Lymphozyten, die im Knochenmark ausreifen.

Basophil bedeutet, dass etwas mit basischen Farbstoffen anfärbbar ist.

Das so genannte Belastungsasthma (=Anstrengungsasthma) entwickelt sich bis zu 30 Min. nach Beginn einer körperlichen Belastung. Daher wird vor der anstrengenden Aktivität empfohlen, ein Asthmaspray zur Vorbeugung einzunehmen.

Dies sind Allergene, denen man täglich am Arbeitsplatz ausgesetzt ist (z.B. Latex)

Feinste Verzweigungen der Bronchien, die in die Lungenbläschen münden.

Ist ein Antiallergikum, welches die Ausschüttung des Botenstoffs Histamin aus speziellen Abwehrzellen (Mastzellen) hemmt. Mit Cromoglicinsäure lassen sich allergische Reaktionen wie zum Beispiel allergisches Asthma bronchiale (Asthma-Prophylaxe) oder Heuschnupfen (allergische Rhinitis) behandeln und vorbeugen.

Je nach ihrem zeitlichen Verlauf wird zwischen „chronischen“ und „akuten“ Erkrankungen unterschieden. „Chronisch“ bezeichnet Erkrankungen, die sich langsam entwickeln und lange andauern.

Allergischer Schnupfen, der das ganze Jahr über andauert. Als mögliche Ursachen kommen beispielsweise Hausstauballergie, Schimmelpilz- und Tierhaarallergie in Frage.

Hohe Reaktion der Haut, die durch mechanische Reize ausgelöst werden. Dies ist ein Hinweis auf eine Allergie.

Ein bei allergischen Erkrankungen eingesetztes Behandlungsverfahren mit dem Ziel, die Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen herabzusetzen. Dafür werden dem Körper regelmäßig kleine, langsam größer werdende Dosen des Allergens verabreicht, was einen Gewöhnungseffekt hervorrufen soll.

Nicht ansteckende, meist länger andauernde Entzündung der Haut unterschiedlicher Ursache. Einhergehend mit Bläschen-, Knötchen-, Schuppen- oder Schorfbildung. Oft verbunden mit heftigem Juckreiz.

Trennverfahren von Ionen durch Wanderung in einem elektrischen Feld.

Atopisches Ekzem

Dies bedeutet, dass etwas mit (sauren) Eosinfarbstoffen anfärbbar ist.

auf die Haut

Flächenabgegrenzte Hautrötung

Synonym für eine ständig laufende Nase. Typisches Symptom bei Pollenallergikern.

Typisches asthmatisches Geräusch beim Ausatmen.

Entzündung der Nierenkörperchen

Dies ist eine Gruppe von Steroidhormonen, die zur Behandlung von schweren allergischen Symptomen eingesetzt werden

Granulozyten sind Abwehrzellen, die im Knochenmark gebildet werden und im Blut vorhanden sind (weiße Blutkörperchen, Leukozyten)

Dies ist ein Mehl, das aus der Guarbohne gewonnen wird und zu einer Allergie führen kann

Histamin-Rezeptor

Haptene sind sozusagen Halballergene, die erst in Verbindung mit anderen Strukturen, z.B. Zellen, eine allergische Reaktion hervorrufen

Anderer Begriff für Heuschnupfen. Heufieber ist allerdings veraltet

Histamin ist ein körpereigenes Hormon, das, wenn es ausgeschüttet wird, eine Entzündungsreaktion auslöst. Dies ist besonders entscheidend bei Allergien.

Schnellere, verstärkte Atmung, die zu einer über den Bedarf gesteigerten Lungenbelüftung führt. Die Ursachen können körperlich als auch psychisch sein, bzw. bei gesteigertem Bedarf oder im Rahmen einer Beatmung.

= Desensibilisierung, ist eine Behandlungsmöglichkeit bei Allergien

Als Hämolyse wird die Auflösung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bezeichnet.

Abkürzung für Immunglobulin

Immunglobuline sind körpereigene Proteine. Sie werden auch Antikörper genannt.

Immunsuppressiv bedeutet, dass das körpereigene Abwehrsystem unterdrückt wird

Unser Abwehrsystem

Die Immunzellen sind Zellen unseres Abwehrsystems, z. B. die Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

Interleukin ist ein Entzündungsstoff

Interstitium ist der Raum zwischen zwei Zellen

Bindehautentzündung

Das Kontaktekzem ist eine Ekzemform, die auf einer Allergie beruht.

Dies ist eine Sensibilisierung gegenüber chemisch oder biologisch verwandten Stoffen.

= Kreuzallergie

Natürlicher Kautschuk

Leukotriene ist ein Entzündungsstoff

Lipooxygenase ist ein Enzym

Loratadin ist ein Arzneimittel, ein Antihistaminikum, welches zur Behandlung von Allergien eingesetzt wird

Funktionszustand der Atemorgane, den man mithilfe technischer Geräte ermitteln kann.

Dies ist die schwerste Form einer Arzneimittel-Unverträglichkeit. Es wird das Syndrom der verbrannten Haut sichtbar

Makrophagen werden zu einer bestimmten Art der Fresszellen gezählt

Die Mastzellen sind gewebeständige Zellen, die sowohl das Histamin als auch andere Entzündungsstoffe speichern

Arzneimittel, die zur Behandlung einer Allergie eingesetzt werden

Vermittler

Mikroben ist ein Sammelbegriff für Kleinlebewesen wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen

Monozyten sind Abwehrzellen, die im Knochenmark heranreifen und schließlich im Blut vorhanden sind

= Atopisches Ekzem

Neutrophil bedeutet, dass etwas durch neutrale Farbstoffe anfärbbar ist

Medikamentenset für den Notfall, bestehend u. a. aus einem Antihistaminikum, Cortison und Adrenalin. Das Notfallset sollte nur nach vorheriger Beratung durch den behandelnden Arzt zum Einsatz kommen.

Verschluß, Verstopfung oder Verlegung eines Hohlorganes. Im Bereich der Bronchien kommt es bei einer Obstruktion zur Behinderung des Luftstroms durch Verengung der Atemwege (obstruktiv).

Mittelohrentzündung

Ganzjährig

Über bzw. durch die Haut

Phagozyten sind die Fresszellen

Phagozytose ist der Vorgang, indem feste Partikel in die Zelle aufgenommen werden

Rachenentzündung

Plasmazellen sind die ausgereiften B-Lymphozyten

Blütenstaub von Gräsern, Kräutern, Blumen, Bäumen. Die Pollen werden über die Atemluft eingeatmet und wirken im Körper von Pollenallergikern als Allergen.

Heuschnupfen

Entzündungsstoff

Prädisposition bedeutet, wenn man eine Veranlagung zu etwas hat

Prävalenz ist die Anzahl der Erkrankungsfälle in einem bestimmten Zeitraum oder zu einem bestimmten Zeitpunkt

Eine Pseudoallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion, die mit den Symptomen einer „echten“ Allergie einhergeht

Stecknadelkopf- bis handflächengroße, geschwollene Hauterhebungen durch Wassereinlagerung zwischen Oberhaut und Unterhautgewebe. Sie treten auch ganz natürlich auf, zum Beispiel nach einem Mückenstich oder beim Kontakt mit Brennnesseln. Quaddeln als allergische Reaktion entstehen in Folge der Histaminfreisetzung.

Schwere Schwellungen bei der Nesselsucht

= Radio-Allergo-Sorbens-Test. Ein laborchemisches Diagnoseverfahren zur Bestimmung der Konzentration von allergen-spezifischen IgE-Antikörpern im Blut.

= Traubenkraut

Rezeptoren sind spezifische Anbindungstellen für Moleküle

Schnupfen

Rhinokonjunktivitis ist eine Entzündung der Nasen- und Augenschleimhaut

Die Sensibilisierung ist die Phase, bei der der Mensch das erste Mal mit einem Allergen in Kontakt kommt

Chronischer Schnupfen

Die Allergien werden in vier Typen unterteilt. Der Sofort-Typ ist Typ I.

Vermehrungsform sowohl bei Pilzen als auch bei den Mikroorganismen

Schwerer Asthma bronchiale Anfall, der mindestens 24 Stunden anhält.

Gezielte, medikamentöse Behandlung, die im ganzen Körper wirkt.

T-Lymphozyten sind die Lymphozyten, die im Thymus heranreifen.

= T-Lymphozyten

Urticaria ist eine andere Bezeichnung für Nesselsucht oder Nesselfieber.

Nesselsucht“ wird häufig umgangssprachlich als „Nesselausschlag“ oder „Nesselfieber“ bezeichnet. Der medizinische Fachbegriff lautet „Urticaria“.

Gefäßentzündung

Gefäßzusammenziehend

Zytokine ist ein Sammelbegriff für Entzündungsstoffe. Dazu zählen z. B. Leukotriene, Interleukine und Prostaglandine

Dies bedeutet, dass ein Stoff auf Zellen giftig wirkt.

Unser Experte

Newsletter

Produkte für Allergiker

Facebook

Twitter

Google+

Allergie Archiv