Eine Hausstauballergie vermeiden und vorbeugen

Halten Sie Ihr Schlafzimmer kühl und trocken, denn die kleinen Milben brauchen Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit um sich zu vermehren und um sich wohlzufühlen. In der Kälte sterben die Milben ab. Die Luftfeuchtigkeit sollte weniger als sechzig Prozent betragen. Eine Raumtemperatur von weniger als 20 Grad Celsius ist ideal, damit Sie als Allergiker keine Hausstaubmilben-Allergie bekommen. Lüften Sie zudem morgens regelmäßig, damit die Feuchtigkeit nach außen befördert wird. Mittels dreimal täglichen Stosslüften wird die abgestandene Zimmerluft durch frische ersetzt. Verzichten Sie zudem auf Zimmerpflanzen im Schlafzimmer, da diese die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Staubfänger müssen raus der Wohnung

Staubfänger, wie zum Beispiel lange Gardinen oder Bücherregale sind tabu im Schlafzimmer. Eine Couch oder ein Sofa aus Stoff bieten ideale Bedingungen für Milben. Besser sind Polstermöbel aus glattem Leder. Ebenfalls auf Teppiche sollten Sie als Allergiker verzichten. Haben Sie einen Laminatboden oder einen Fliesenboden in der Wohnung, sollten Sie diesen regelmäßig saugen und auch feucht wischen. Achten Sie beim Staubsaugen darauf, dass Ihr Gerät mit einem Feinstaubfilter ausgestattet ist. Dieser hält im Gegensatz zu einem herkömmlichen Staubfilter den feinen Kot der Milben im Staubsack zurück.

Hier geht es zu den besten Informationen zum Thema: Hausstaubmilben-Allergie.

3 Tipps um die Allergie zu bekämpfen

Eine Hausstauballergie vermeiden und vorbeugen

Hausstaub – Fotolia © Piotr Marcinski

Tipp 1: Um gegen eine Allergie gegen Hausstaub vorzugehen, sollten Sie Ihre Matratze mit einem milbendichten Überzug, der auch als Encasing bezeichnet wird, überziehen.
Eine Matratze, die älter als acht Jahre ist, sollten Sie unbedingt austauschen. Das Oberbett, die Bettdecke und auch die Bettwäsche sollten Sie in regelmäßigen Abständen bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Optimal ist es, wenn Sie alles mit 95 Grad Celsius waschen. Alternativ können Sie das Kopfkissen und die Bettdecke ebenfalls mit milbendichten Bezügen versehen.

Tipp 2: Achten Sie darauf, dass Ihr Staubsauger mit einem speziellen Feinstaubfilter ausgestattet ist. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, dass Sie ein neues Gerät mit einem sogenannten HEPA Filter kaufen. Wechseln Sie die Filtertüte trotzdem mindestens alle zwei Wochen, um auf Nummer sicher zu gehen. Perfekt ist es zudem, wenn Sie als Allergiker nicht selbst saugen müssen, und dies jemand anderer für Sie erledigt.

Tipp 3: Leiden Sie unter einer Hausstauballergie sollten Sie Ihre Wohnung in regelmäßigen Abständen lüften. Achten Sie zudem, dass die Räume, insbesondere das Schlafzimmer, immer trocken sind. Die Luftfeuchtigkeit sollte weniger als sechzig Prozent betragen und die Temperatur sollte Minimum 14 Grad und maximal 20 Grad Celsius betragen.

Gegen Hausstaubmilben vorzubeugen

Optimal ist es, wenn Sie erst gar keine Hausstaubmilbenallergie bekommen. Um einer Allergie vorzubeugen, sollten Sie Ihren Haushalt so gut wie es geht milbenfrei halten. Haben Sie bereits Beschwerden, können Sie diese lindern, indem Sie die Milbenpopulation gezielt, effektiv und konsequent reduzieren. Als Allergiker müssen Sie zu speziellen Maßnahmen greifen, um den kleinen Milben das Leben und die Fortpflanzung schwer zu machen.


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2 Antworten auf "Eine Hausstauballergie vermeiden und vorbeugen"

  1. Dane für die Tipps zur Stauballergie. Mein Vater hat lange gebraucht und hatte viele Termine bei der Allergiebehandlung, bis sie herausfanden, dass er allergisch auf Staub ist. Gut zu wissen, dass ein Überzug für die Matratze schon helfen kann.

  2. Meine Hausstauballergie ist viel besser geworden, seitdem wir Laminatboden statt Teppich haben. Ich hätte nicht gedacht, dass auch Zimmerpflanzen ein Problem darstellen, da diese ja eigentlich die Luft reinigen sollen. Da wir an einer stark befahrenen Straße wohnen, werde ich mir für den Feinstaub sowieso ein spezielles Filtergerät besorgen und damit hoffentlich auch die Milben weiter reduzieren.

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