Hausstauballergie – allergiefrei durch den Herbst

Der Sommer geht in den Herbst über, die Temperaturen werden kühler, die Luft klarer. Allergiker können nun aufatmen – zumindest jene, die unter der weitverbreiteten Pollenallergie leiden. Sind Sie jedoch allergisch auf Hausstaub, so werden Sie auch im bunten und stürmischen Herbst nicht allergiefrei sein. Die Augen tränen, die Nase ist verstopft – doch mit ein paar Tricks verschaffen Sie sich schnell und dauerhaft Linderung.

Hausstauballergie – Ursachen und Symptome

Hausstauballergie

Fotolia © psdesign1

Die Hausstauballergie ist keine Allergie auf den Staub an sich. Sie gehört zu den häufigsten Allergien in Deutschland und rührt vom Kot der Hausstaubmilbe her. Dieser ist Bestandteil des Hausstaubes und daher spricht man allgemein von einer Hausstauballergie. Beobachten Sie Symptome wie häufiges Niesen, tränende Augen oder auch Halsschmerzen und Kopfschmerzen an sich, so denken Sie vielleicht im ersten Moment an eine Erkältung.

Treten diese Symptome bei Ihnen aber nur nachts und morgens nach dem Aufstehen auf, so handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit eher um eine Allergie gegen Hausstaub, als um eine Erkältung. Auf jeden Fall müssen Sie auf die Symptome reagieren, denn unbehandelt kann eine solche Allergie zu schwerer Atemnot oder zu allergischem Asthma führen. Neben der Einnahme von Medikamenten können Sie selbst aber auch vorbeugend in Ihrem Haushalt agieren, um die Staubbelastung, beziehungsweise Milbenkotbelastung, so gering wie möglich zu halten.


Hausstauballergie – So können Sie vorbeugen

Hausstaubmilben sind von Mai bis in den Oktober hinein besonders aktiv. Das heißt für Sie, dass Sie auch im Spätherbst noch mit Ihrer Allergie zu kämpfen haben.
Zunächst verhindert tägliches Staubsaugen und Abstauben, dass sich die Milben unkontrolliert verbreiten können. So kurios es klingen mag, aber wenn Sie die Möglichkeit haben auch im Sommer zu heizen, so tun Sie es am besten in regelmäßigen Abständen für eine kurze Zeit. Denn dadurch verringert sich die Luftfeuchtigkeit in den Räumen, welche Hausstaubmilben so lieben.

Die trockene Heizungsluft ist auch der Grund, weshalb im Winter die Population der Milben drastisch zurückgeht und Sie nahezu allergiefrei durch die Wintermonate kommen.
Da die Beschwerden häufig nachts während Sie schlafen auftreten, empfiehlt es sich auch, eine bestimmte Matratze anzuschaffen.

Präventiv – Spezielle Matratzen für Allergiker

Damit Sie nachts ruhig und allergiefrei durchschlafen können, gibt es spezielle Matratzen, die Ihnen helfen die Milbenkotbelastung im Schlafzimmer gering zu halten.
Diese Matratzen weisen bestimmte Eigenschaften auf, wie beispielsweise eine hohe Atmungsaktivität und die Fähigkeit Feuchtigkeit wie Schweiß gut abzuleiten.
Außerdem ist ein abnehmbarer Bezug, der tierhaarfrei und möglichst bei 95° waschbar sein sollte von großem Vorteil wenn Sie allergisch auf Hausstaub reagieren. Matratzen für Allergiker gibt es in jedem Fachgeschäft und mit ihnen kommen Sie gut erholt durch das ganze Jahr.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema Allergien wirksam vorbeugen



Hausstauballergie – allergiefrei durch den Herbst
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