Matratzen – Worauf Allergiker achten sollten!

Kaltschaum, Latex oder Federkern – die richtige Matratze bewahrt uns vor schlaflosen Nächten. Doch das passende Modell für die individuellen gesundheitlichen Bedürfnisse zu finden, bringt uns schnell an unsere Grenzen. Noch schwieriger gestaltet sich die Suche für den Allergiker. Seine Überempfindlichkeit bedarf besonderer Anpassung. Doch was zeichnet gute Allergikermatratzen eigentlich aus?

Matratzen - Worauf Allergiker achten sollten

Hausstaubmilbenallergie – mit der richtigen Matratze vorbeugen

Sie gilt als die häufigste Unverträglichkeit nach der Pollenallergie – die Hausstaubmilbenallergie. Verursacht wird die körperliche Überreaktion durch den Kot des Ungeziefers, der sich als feiner Staub in unseren Atemwegen festsetzt. Am wohlsten fühlen sich die kleinen „Übeltäter“ in unseren Matratzen. Schließlich bieten sie ihnen mit ihrer hohen Luftfeuchtigkeit, ihren angenehm warmen Temperaturen und reichlich Hautschnuppen als Nahrungsquelle den idealen Lebensraum. Um die allergische Reaktion langfristig zu bekämpfen, müssen daher die optimalen Lebensbedingungen zerstört werden. Die richtigen Allergiker Matratzen können hier Abhilfe schaffen. Wichtige Merkmale sind:

  • Verzicht auf tierische Materialien wie Wolle, Kamelhaar und Rosshaar
  • Atmungsaktive Membran zur verbesserten Ableitung von Feuchtigkeit
  • Abnehmbarer, antibakterieller, bei 60 bis 90 Grad waschbarer Überzug
  • Keine chemischen Schadstoffe



Matratzen – Worauf Allergiker achten sollten

Das Modell, das den genannten Eigenschaften am besten gerecht wird, ist die Kaltschaummatratze. Ihre elastische und extrem atmungsaktive Oberfläche regelt den Feuchtigkeitsaustausch und lässt ein trockenes Schlafklima entstehen. Beschleunigt wird der Trocknungsprozess durch regelmäßiges Wenden und Lüften der Matratze. Sobald die Feuchtigkeit beseitigt ist, lässt sich ein kontinuierlicher Rückgang der Milbenpopulation beobachten. Schließlich gilt Trockenheit als ihr schlimmster natürlicher Feind. Nicht weniger wichtig ist das regelmäßige Waschen der abnehmbaren Bezüge. Zu empfehlen sind 2 bis 3 Waschgänge pro Monat bei 60 bis 90 Grad. Die Hitze beseitigt den Milbenbestand und tötet gleichzeitig den angesammelten Milbenkot ab. Als besonders hilfreich erweisen sich Matratzen mit integriertem Reißverschluss, die sich schnell und einfach teilen und vollständig in der Waschmaschine verstauen lassen.

Andere Allergieformen

Da Allergiker und Neurodermitiker generell sensibel auf chemische Substanzen reagieren, soll bei der Matratze verstärkt auf gut verträgliche Naturmaterialien geachtet werden. Belastete Modelle mit Antimonen, Antiflammstoffen und Ölen zur Beschichtung der Textilfasern gilt es daher unbedingt zu vermeiden. Sie dünsten die Reizstoffe nur unnötig aus, sodass sie zu einer noch größeren gesundheitlichen Belastung für den Allergiker werden. Die schadstofffreie Alternative: Baumwolle, Naturlatex und Maisfaser. Ihr Matratzenkern aus Naturlatex oder Kokosfasern beugt allergische Reaktionen zuverlässig vor. Besteht eine Latexallergie, sollte umgehend auf Kaltschaum umgestiegen werden.



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