Akupunktur: Mit feinen Nadeln gegen Heuschnupfen

Hilft Akupunktur gegen Allergien? Für Pollenallergiker beginnt jetzt wieder die Leidenszeit, denn mit den ersten wärmeren Tagen startet der Flug von Baum- und Gräserpollen. Pünktlich zum Beginn der Heuschnupfensaison haben Forscher vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine Studie zur erfolgreichen Behandlung von Pollenallergikern mit Akupunktur in der medizinischen Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht*. Diese sogenannte ACUSAR-Studie (Acupuncture in Seasonal Allergic Rhinitis) kommt zu dem Ergebnis, dass Akupunktur bei Patienten mit Heuschnupfen die Beschwerden lindert, den Gebrauch von Antihistaminika senkt und die Lebensqualität verbessert.

Akupunktur: Mit feinen Nadeln gegen Heuschnupfen

Mit Akupunktur Heuschnupfen behandeln – Fotolia © PhotoSG

In der Studie wurden 422 Patienten, die auf Birken- und Gräserpollen allergisch reagierten, in drei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe wurde mit Akupunktur behandelt, eine zweite Gruppe bekam eine Scheinakupunktur und die dritte Gruppe erhielt zunächst nur antiallergische Medikamente (Antihistaminika) und erst nach acht Wochen eine Akupunkturbehandlung.


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