Allergie-Vorsorge schont den Geldbeutel

Wenn Kinder eine Allergie haben, leiden nicht nur die Kleinen, sondern meist auch die ganze Familie. So müssen die Eltern beispielsweise den Kindern erklären, wieso sie trotz des schönen Wetters nicht draußen spielen dürfen oder was sie beim Kindergeburtstag des Freundes gefahrlos essen können. Ganz zu schweigen von dem Zeitaufwand, der für Arztbesuche anfällt, oder von den finanziellen Belastungen, denn vieles, was über ärztliche Behandlungen und Medikamente hinausgeht, müssen die Betroffenen selbst bezahlen (z.B. Milbenschutzbezüge für Bettwäsche und Matratzen, spezielle Lebensmittel).



Daher ist es auch finanziell durchaus sinnvoll, das Auftreten von Allergien von vornherein zu verhindern. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört dabei das Stillen in den ersten vier Lebensmonaten. Doch auch bestimmte hypoallergene Nahrungsmittel (HA-Nahrung) aus dem Handel können das Risiko für eine atopische Dermatitis senken. Und obwohl diese Spezialnahrung teurer ist als herkömmliche Säuglingsnahrung können die betroffenen Familien damit letztendlich Geld sparen. Das belegen aktuelle Studien. Demnach müssen Familien, die bis zum Ende des vierten Lebensmonats ausschließlich HA-Nahrung füttern, rund 180 Euro mehr investieren als bei normaler Nahrung. Andererseits verursacht die atopische Dermatitis jedes Jahr Kosten von 1.366 Euro für die Gesellschaft und die betroffenen Familien sowie 466 Euro für die Krankenkassen. Eine konsequente Allergievorsorge kann also den Geldbeutel schonen.

Die wichtigsten Studienergebnisse hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe in der aktualisierten Broschüre „Allergieprävention und Ernährung“ zusammengefasst, die kostenlos bestellt werden kann unter www.dha-allergien-vorbeugen.de



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