Auch Mückenstiche können zu allergischen Reaktionen führen

Achtung Mückenstiche! An lauen Sommerabenden umschwärmen sie uns oft in Scharen: Stechmücken. Schwül-warme Temperaturen bieten den kleinen Quälgeistern beste Lebensbedingungen, sodass sie sich stark vermehren. Der menschliche Körpergeruch, aber auch bunte Kleidung ziehen die Mücken magisch an. Normalerweise ist ein Mückenstich nicht weiter tragisch. Bei Allergikern kann die Einstichstelle allerdings stark anschwellen und die Größe einer 2-Euro-Münze erreichen. Im Extremfall kann die Schwellung bei Mückenallergikern sogar faustgroß werden. Zwar ist eine Stechmückenallergie nicht so gefährlich wie eine Allergie auf Wespengift, doch kann die große, juckende Quaddel sehr unangenehm sein und zu verminderter Leistungsfähigkeit führen.

Mückenstiche & Allergien

Auf keinen Fall sollte ein Mückenstich aufgekratzt werden. Vor allem bei feuchtem Klima können eindringende Bakterien zu Infektionen oder gar zu gefährlichen Wundrosen führen, warnt die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Um den Juckreiz zu lindern und die Schwellung zu reduzieren, empfiehlt die ECARF allen Stechmückenallergikern die Einnahme von nicht müde machenden Antihistaminika. Oftmals lässt eine Mückenstichallergie im Laufe des Lebens nach oder verschwindet ganz. Mit jedem Stich tritt quasi eine Art Hyposensibilisierung ein.



Allergiker können sich durch das Auftragen von Insektenschutzmitteln vor den lästigen Plagegeistern schützen. Allerdings müssen die Cremes oder Lotionen flächendeckend auf die Haut aufgetragen werden, da sie nur genau dort wirken, wo sie auch tatsächlich eingerieben wurden. Zusätzlich sollte man vor allem in der Abenddämmerung lange, helle Kleidung tragen, die möglichst viel Haut bedeckt. Fliegengitter an Fenstern und Türen halten die Stechmücken draußen.

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