DAAB-Aktion: Geben Sie der Allergie Ihre Stimme

Rund 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Allergie, Tendenz steigend. Doch nur zehn Prozent der Allergiker werden adäquat behandelt. Dieser erschreckenden Entwicklung muss die Politik entgegenwirken, appelliert der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) und fordert von der Bundesregierung ein Aktionsprogramm Allergien. Daher hat der DAAB die bundesweite Unterschriftenaktion „Vergiss mein nicht“ auf seiner Internetseite www.daab.de/aktionsprogramm gestartet.

Ihre Stimme zählt!

Ihre Stimme zählt! – Fotolia © JiSign

Die Kluft zwischen der steigenden Zahl von Allergikern und der sinkenden Zahl von Allergologen werde immer größer, so der DAAB. Experten zufolge hat heute jedes dritte Baby schon bei der Geburt ein Allergierisiko. Doch nur 1,5 Prozent der deutschen Ärzte verfügt über eine allergologische Zusatzausbildung, denn die Behandlung von Allergien ist für den Arzt aufgrund finanzieller Begrenzungen mit erheblichen Risiken verbunden. Die Folgen bekommen die Patienten zu spüren: Vielerorts müssen sie lange auf einen Termin bei einem der wenigen Allergologen warten. Und auch bis zur endgültigen Diagnose dauert es häufig, da aufgrund finanzieller Beschränkungen die verschiedenen Allergietests in unterschiedlichen Quartalen stattfinden müssen. „Das ist eine untragbare Situation“, sagt Andrea Wallrafen, DAAB-Geschäftsführerin..



Zudem werden viele antiallergische Medikamente nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkasse erstattet, sodass viele Patienten gar nicht zum Arzt gehen. Das kann ernste Folgen haben: So wird aus einem unbehandelten Heuschnupfen in 40 Prozent aller Fälle ein chronisches Asthma.

Mit der Unterschriftenaktion „Vergiss mein nicht“ fordert der DAAB, dass Allergiker endlich die nötige Beachtung für ihre Situation erhalten und die Krankheit entsprechend des gesellschaftlichen Umfanges und der Schwere finanziell aufgerüstet wird.

Unterstützen Sie diese Forderungen mit Ihrer Unterschrift auf www.daab.de/aktionsprogramm



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Eine Antwort auf "DAAB-Aktion: Geben Sie der Allergie Ihre Stimme"

  1. Auf Grund meines allgemeinen Gesundheitszustandes und der bei mir festgestellten Allergien (inklusive Nickelallergie, jedoch noch nicht erfolgtem Test auf Quecksilber-Allergie) und der Beschwerden die ich habe (Reizdarm mit Durchfall täglich, Nierensteine, Knoten auf der Schilddrüse, Nervenprobleme inkl. schwere Depressionen, Schwellungen im Gesicht nur linksseitig nachdem ich nur noch links im Oberkiefer Amalgam-Plomben habe, Erbrechen regelmäßig circa 4-wöchig, usw.) gehe ich davon aus, dass dies Anzeichen einer Minimata-Krankheit sind….. Auf diese Allergie sollte man sich mal konzentrieren in Deutschland, anstatt sich zu wundern, weshalb es immer mehr Allergien hier gibt… Quecksilver ist ein Nerven g i f t , das sich in der Hypophyse anreichert und das auch die Föten schädigt…

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