Deutscher Allergie- und Asthmabund startet Heuschnupfen-Meldesystem

Auch wenn die Temperaturen derzeit noch wenig frühlingshaft sind, fliegen doch schon wieder die ersten Pollen durch die Luft. Damit werden für Pollenallergiker auch wieder die Pollenflugvorhersagen im Wetterbericht von Zeitungen und Radio sowie im Internet interessant. Doch während die Wettervorhersage auf vielfältige Daten zurückgreifen kann, hinkt die Pollenflugvorhersage dem ein wenig hinterher, wie der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB) in einem Test feststellte. Es gibt zurzeit keine flächendeckenden Messungen und die Pollenkonzentration kann regional starken Schwankungen unterliegen.



Um die Vorhersage der Pollenbelastung weiter zu verbessern, ist es daher nach Ansicht des DAAB sinnvoll, die aktuellen Beschwerden der Patienten mit einzubeziehen. Und so hat der Deutsche Allergie- und Asthmabund pünktlich zu Beginn der Pollensaison die Initiative „Heuschnupfen-Meldesystem“ gestartet. Ähnlich wie ein Staumelder können Heuschnupfengeplagte ihre Beobachtungen an den DAAB senden, um die Hinweise zur Pollenbelastung zu verbessern. Damit soll ein Orientierungssystem für Pollenallergiker entstehen, das durch die Betroffenen selbst aktiv mitgestaltet wird. Ab sofort sammelt der DAAB Meldungen über die individuellen Heuschnupfen-Beschwerden unter der E-Mail-Adresse info@daab.de.  Die ersten Daten werden voraussichtlich ab Juli auf der Internetseite des Deutschen Allergie- und Asthmabundes www.daab.de veröffentlicht.

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