Die richtige Matratze für Allergiker

Allergiker die an einer Hausstauberallergie leiden reagieren allergisch auf den Kot von Hausstaubmilben. Diese leben aber nicht vorzugsweise in Staub, wie der Name es nahe legt. Vielmehr nisten die Milben vor allem im Bett. Dort finden sich etwa zwei Drittel aller Hausstaubmilben. Eine Hälfte der Milben lebt in der Matratze, die andere Hälfte in Kopfkissen, Decke und Bettwäsche. Bei Hausstauballergie kommt es darauf an, die hohe Zahl der Milben im Bett möglichst weit zu verringern.


Hausstaubmilben aus dem Bett verbannen

Hausstaubmilben haben es gerne warm und feucht. Das Bett bietet ihnen ideale Bedingungen. Unser Körper wärmt das Bett – und sorgt für ein feuchtes Klima. Denn jede Nacht befeuchten wir Matratze und Bettwäsche mit bis zu einem Liter Wasser aus Schweiß und Atemluft.

Schlafzimmer kühl und trocken halten

Der erste Tipp, Hausstaubmilben aus dem Bett zu verbannen, lautet: Sorgen Sie für ein nicht zu warmes Raumklima im Schlafzimmer. Die richtige Temperatur liegt bei etwa 18 bis 20 Grad. Diese Temperatur fördert übrigens auch den gesunden Schlaf. Um die Feuchtigkeit aus der Matratze zu bekommen, sollten Sie Matratzen regelmäßig wenden. In Foren gegen Hausstauballergie empfehlen Betroffene zuweilen, die Matratzen täglich aufzustellen und dadurch gut zu lüften.

Milbendichte Matratzen-Bezüge schützen gut

Milbendichte Matratzenbezüge sind der einfachste und beste Schutz gegen Hausstaubmilben. Studien belegen eindeutig, dass das sogenannte „encasing“ die Milbenbelastung – und damit den Auslöser der Hausstauballergie – deutlich verringert. Diese milbendichten Bezüge werden über die Matratze gespannt. Regelmäßig gewaschen entfalten sie einen optimalen Schutz gegen Hausstaubmilben.

Allergiker-Matratzen meist überteuert

Allergiker-Matratzen – wie sie häufig in der Werbung empfohlen werden – sind in der Regel weniger wirksam als milbendichte Schutzbezüge und häufig auch überteuert. Die deutsche Stiftung Warentest fasst zusammen: „Allergiker sollten von der Matratze nicht zu viel erwarten.“ Die Warentester empfehlen milbendichte Bezüge – vorzugsweise aus dem Sanitär-Fachhandel. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob sie die Kosten für eine Matratze zur Entlastung bei Hausstauballergie bezahlt.

Alte Matratzen entsorgen

Eine Matratze sollte nach etwa 8 Jahren ausgewechselt werden. Die richtige Matratze gegen Hausstauballergie ist trocken und hat einen abnehmbaren waschbaren Bezug. Grundsätzlich gilt für Hausstauballergiker: Das Bett trocken und sauber halten.



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