Heuschnupfen nicht bagatellisieren: Asthma bronchiale droht!

Heuschnupfen klingt eigentlich ganz harmlos. Ein bisschen Fließschnupfen oder juckende Augen, das kann doch nicht so schlimm sein, denken viele Betroffene. Nur wenige sind sich dessen bewusst, dass eine Allergie – anders als beispielsweise eine Erkältung – in der Regel nicht von selbst wieder verschwindet. Meist bleibt sie über Jahre hinweg bestehen und kann sich unbehandelt sogar drastisch verschlimmern.

Asthma Bronchiale

Asthma Bronchiale – Fotolia © ekostsov

Dabei vollzieht sich meist ein so genannter „Etagenwechsel“ von den oberen in die unteren Atemwege. Neben Heuschnupfen-Nase und gereizten Augen sind dann häufig die Bronchien betroffen. Es können sich chronischer Husten und Asthma entwickeln – und ein langer Leidensweg beginnt.

Daher ist es wichtig, dass Heuschnupfenpatienten möglichst rasch eine wirksame Therapie erhalten. Dies kann beispielsweise eine Behandlung der Symptome mit Antihistaminika bedeuten. Auch physikalische Therapien wie Inhalieren oder alternative Heilmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie können unterstützend zum Einsatz kommen.



Wer den Heuschnupfen hingegen am liebsten ganz loshaben möchte, sollte eine Spezifische Immuntherapie machen. Dabei werden den Patienten kleine, stetig steigende Dosen des jeweiligen Allergens verabreicht. Ziel ist es, dass sich der Körper auf diese Weise an den Allergieauslöser gewöhnt und es zu keiner überschießenden Immunreaktion mehr kommt.

Die Spezifische Immuntherapie ist als Injektionstherapie (SCIT) oder mithilfe entsprechender Tabletten oder Tropfen (SLIT) durchführbar. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass beide Methoden in der Lage sind, einem Etagenwechsel und Asthma zuverlässig vorzubeugen.



Heuschnupfen nicht bagatellisieren: Asthma bronchiale droht!
5 (100%) 2 vote[s]

Informationen zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Werbung
Werbung

Allergie Archiv

test