Pollenallergie – Vorbereitung auf die Heuschnupfensaison

Pollenallergiker aufgepasst: Der Frühling kommt und die Pollensaison steht bereits in den Startlöchern! Aktuell blühen bereits Hasel und Erle, die ersten Frühlingsboten – und so schön es auch ist, dass der Frühling kommt, so unangenehm ist diese Tatsache für alle Heuschnupfengeplagten!

Häufigste Allergene

Besonders häufig reagieren Allergiker auf die Frühblüher (wie oben bereits erwähnt Erle und Hasel), Birken- und Gräserpollen (April bis Juli), sowie auch Kräuterpollen aus der Familie der Korbblütler. Zu letzteren gehört auch Ragweed (Traubenkraut), welches sich in den letzten Jahren besonders stark in Deutschland und Österreich verbreitet, bis in den Herbst hinein blüht und die Pollensaison dadurch zum Leidwesen aller Allergiegeplagten drastisch verlängert.

Orte der höchsten Belastung

Grundsätzlich gilt: Je höher gelegen der Ort, desto geringer die Pollenbelastung. Die betreffenden Pflanzen wachsen nun einmal vor allem im Flach- und Hügelland, nicht im alpinen Raum. Sehr hoch ist die Pollenbelastung hingegen im Flachland, vor allem in Gebieten, wo immer der Wind bläst.

Vorbereitung auf die Pollensaison:

Auf unserem aktuellen Pollenkalender können Sie nachschauen, wann welche Pollen unterwegs sind:

Der neue Allergiekalender 2019

Pollenkalender 2019

  • Auch fürs Mobiltelefon existieren diverse Apps, die dem selben Zweck dienen.
  • Gut zu wissen ist, worauf man eigentlich allergisch ist. Da sich Allergien im Laufe der Zeit auch verändern können, macht es Sinn, von Zeit zu Zeit einen Allergietest zu machen. Mit dem Wissen um den Auslöser ist die Vorbereitung auf die schwierige Zeit einfacher.
  • Für Zuhause ist ein Luftreiniger eine sinnvolle Anschaffung für die Pollensaison. Die Pollenkonzentration kann in geschlossenen Räumen ein Vielfaches von draußen betragen!
  • Eventuell kann man außerhalb der Pollensaison versuchen, die Allergie über Bioresonanz oder andere alternative Heilmethoden in den Griff zu bekommen. Das ist bestimmt nicht Jedermann´s Sache, aber nicht jedem hilft das Gleiche. Lesen Sie weiter zB hier

In der Pollensaison:

  • Schließen Sie die Fenster und lüften Sie nur spät abends. In den frühen Morgenstunden ist zwar die Luft schön kühl, die Pollenkonzentration aber sehr hoch! Nach dem Lüften reinigen Sie die frische Luft mit dem Luftreiniger.
  • Vermeiden Sie so gut es geht den Kontakt zu den Allergenen, d.h. halten Sie sich lieber drinnen auf.
  • Waschen Sie Ihre Kleidung häufig und vor allem Ihre Haare jeden Abend, Sie haben die Pollen sonst auf dem Kopfpolster!
  • Benutzen Sie an schlimmen Tagen Nasenspray und eventuell Allergietabletten.

Medizinische Abhilfe

Antihistaminika und abschwellende Nasensprays sind wichtige Begleiter für Pollenallergiker. Etwas Olivenöl auf der Nasenschleimhaut hilft, die Pollen daran zu hindern, sich in der Nase festzusetzen.

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