Spaß an der Gartenarbeit trotz Heuschnupfen

Nach dem langen Winter zieht es Hobbygärtner jetzt mit Macht nach draußen, um Blumen zu setzen, die Hecken zu schneiden oder den Rasen zu mähen. Doch Pollenallergiker haben derzeit keine Freude daran, sich im Freien aufzuhalten, denn derzeit fliegen die Pollen von vielen verschiedenen Pflanzen durch die Luft. Vor allem Pflanzen, die ihre Samen tausendfach dem Wind zur Verbreitung anvertrauen, quälen Allergiker. Dazu gehören beispielsweise Birken und der Haselnussstrauch, aber auch Eichen, Erlen, Buchen, Weiden und alle Nadelhölzer. Wer auf eine oder mehrere dieser Pflanzen allergisch reagiert, sollte die betreffenden Bäume auf jeden Fall aus dem eigenen Garten verbannen.

Doch auf das, was in Nachbars Garten wächst oder was der Wind von viel weiter her mitbringt, hat man natürlich keinen Einfluss. Doch auch hier können Heuschnupfengeplagte sich schützen. Harald Seitz vom aid infodienst Bonn empfiehlt Allergikern, mithilfe von Sichtschutzelementen aus Holz wind- und somit pollengeschützte Ecken im Garten zu schaffen. Die Pollen bleiben draußen am Holz hängen und werden vom nächsten Regen abgespült. Von innen kann der Sichtschutz mit Kletterpflanzen begrünt werden. Hecken eignen sich als Pollenabwehr weniger, da die winzigen Samenkörner lange auf den Blättern haften können.



Für den Aufenthalt oder die Arbeit im Garten sollten Allergiker windstille Tage bevorzugen, da dann weniger Pollen in der Luft sind. Auch nach einem starken Regenguss ist die Luft von Pollen und anderen Allergenen „reingewaschen“. In der Stadt ist der Pollenflug vormittags geringer, auf dem Land nachmittags. Wer kann, sollte diese Zeit des Tages für Gartenarbeiten nutzen.

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