Berufsallergie

Berufsallergene sind Substanzen, denen Menschen täglich am Arbeitsplatz begegnen. Da sie dort ständig und in hohen Konzentrationen vorkommen, können sie ebenfalls eine allergische Reaktion hervorrufen. Sowohl pflanzliche, tierische und auch chemische Substanzen können Berufsallergien auslösen.

Beispiele:

  • Getreide → Müller, Landwirte
  • Chrom, Nickel → Chemie- und Metallarbeiter
  • Vögel → Tierzüchter, Landwirte, Verkäufer in einer Zoohandlung
  • Gummi und Latex → Ärzte, Krankenschwestern, ArzthelferInnen usw.

Gummi– und Latex-Allergiker haben es besonders schwer, da diese Stoffe häufig vorkommen und nicht immer leicht zu identifizieren sind, da sie beispielsweise in Haushaltsgegenständen, Kleidung oder auch Nahrungsmitteln verarbeitet sind. Beschäftigte im Gesundheitswesen haben aufgrund des Tragens von Schutzkleidung sehr häufig Kontakt mit Gummi und Latex.

Auch Menschen, die für den Geschlechtsverkehr ein Kondom oder ein Pessar zur Verhütung benutzen, sind bisweilen von einer Latexallergie betroffen und müssen auf entsprechende latexfreie Produkte zurückgreifen.

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