Hausstauballergie

Hausstaub ist eine Mischung aus verschiedenen allergisch wirksamen Substanzen wie:

  • Pollen
  • Schimmelpilzsporen
  • Tierhaaren
  • Kot der Hausstaubmilben

Insgesamt gibt es rund 30.000 (!) Milbenarten, wovon allerdings nur einige eine Allergie auslösen können – insbesondere die sogenannten Dermatophagoiden. Diese Milben ernähren sich von Hautschuppen, Haaren und weiteren menschlichen Abfallprodukten. Sie bevorzugen ein feuchtwarmes Klima und tummeln sich daher gerne im Kopfkissen, in der Bettdecke, in der Matratze, aber auch in Polstermöbeln und Teppichböden. Allerdings sind sie mikroskopisch klein und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Etwa fünf bis 15 % aller Deutschen leiden unter einer Milbenallergie. Sie reagieren allerdings nicht auf die winzigen Tierchen selbst, sondern auf deren Kot allergisch. Häufig entwickeln Betroffene eine Mischallergie, das heißt, auch weitere Bestandteile des Hausstaubs sind an der Allergie beteiligt.  Es ist bekannt, dass die Milben in den Sommer- und Herbstmonaten sehr aktiv sind und eine große Menge an Kot produzieren. Daher können sich in dieser Zeit die allergischen Symptome deutlich verschlimmern. Im Winter dagegen stirbt eine Vielzahl der Milben in der warmen trockenen Heizungsluft. Auch die Kadaver der toten Milben können noch eine allergische Reaktion provozieren.

Den betroffenen Allergikern wird empfohlen, die Wohnung regelmäßig gründlich zu putzen oder besser noch putzen zu lassen, um nicht mit Allergenen in Berührung zu kommen. Kleidung als Träger von Schweiß, Schuppen und Haarresten sollte regelmäßig gewaschen werden. Darüber hinaus empfiehlt sich milbenkotundurchlässige Bettwäsche.

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