Nahrungsmittelallergie

Bei einer Nahrungsmittel-Allergie reagieren Betroffene entweder auf Nahrungsmittel selbst oder deren Zusatzstoffe allergisch. Dabei kann theoretisch jedes Nahrungsmittel eine allergische Reaktion auslösen.

Einige Lebensmittel sind besonders riskant:

  • Obst (Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Pfirsiche)
  • Nüsse (Erdnüsse, Walnüsse, Sesam, Mandeln)
  • Gemüse (Karotten, Tomaten, Sellerie, Bohnen)
  • Eigelb und Eiweiß
  • Fisch
  • Milch und Milchprodukte
  • Gewürze (Curry, Paprika, Anis)
  • Sojabohnen
  • Getreide
  • Schalentiere

Auch Farb- und Konservierungsstoffe können eine Allergie auslösen. Dabei handelt es sich meist um eine „Pseudoallergie“ (nicht IgE -vermittelte Allergie).

Die Symptome ähneln jedoch denen einer „echten Allergie“:

  • Haut  (z.B. Nesselsucht)                                                    ca. 50 % der Fälle
  • Magen-Darm-Trakt  (Übelkeit, Durchfall, Erbrechen)          ca. 20 % der Fälle
  • Bronchien (Atemnot)                                                         ca. 20 % der Fälle
  • Herz-Kreislauf (z.B. Kreislauf-Kollaps)                      ca. 10 – 15 % der Fälle

Während Kinder meist auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs reagieren, lösen bei Erwachsenen eher pflanzliche Nahrungsmittel Allergien aus.

Kocht man die allergieauslösenden Nahrungsmittel, kann es sein, dass sich die Allergene durch die Hitze verändern und eine allergische Reaktion daher ausbleibt. Dennoch gibt es noch viele Allergene, die hitzebeständig sind.

Um eine Nahrungsmittelallergie zu diagnostizieren, werden so genannte Such- oder Eliminationsdiäten verordnet. Dabei werden die allergieverdächtigen Lebensmittel über einen bestimmten Zeitraum hinweg vom Speiseplan gestrichen. Die Diagnosemöglichkeiten mittels klassischem Allergietest sind in diesem Fall beschränkt.

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