Heuschnupfen

Pollen werden in der Natur entweder vom Wind oder von den Insekten verbreitet. Sie lösen den bekannten Heuschnupfen (Pollenallergie) aus – eine der häufigsten allergischen Erkrankungen. Pollen von Bäumen und Gräsern fliegen vom Frühling bis zum späten Herbst durch die Luft. Da sie sehr fein sind, gelangen sie sehr tief in unsere Atemwege. Es reichen dabei bereits wenige Pollen aus, um eine allergische Reaktion auszulösen.

Die Pollen von bunten Blütenpflanzen hingegen sind in der Regel schwer, groß und klebrig, um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Wegen ihrer Größe werden sie nicht vom Wind verbreitet und lösen daher nur sehr selten eine Allergie aus.

Typische Symptome einer Pollenallergie (Heuschnupfen):

  • Die Augen jucken, tränen und sind gerötet.
  • Die Nase kribbelt und läuft.

Je höher die Pollenbelastung, desto stärker sind die Beschwerden. Vor allem an sonnigen, trockenen Frühlings- oder Sommertagen mit mäßigem Wind leiden Betroffene unter heftigen Beschwerden. Einzig ein längerer Regenschauer, der die Pollen aus der Luft wäscht, bringt dann Erleichterung.

Übrigens: Auf dem Land ist die Pollenkonzentration am Morgen und in der Stadt am Abend am höchsten. Beim Lüften unbedingt dran denken!

Heuschnupfen - Pollenflugkalender 2017

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Auf dem abgebildeten Pollenflugkalender können Sie die Jahreszeitliche Verbreitung der Pollen sehen. Das Heuschnupfen-Jahr beginnt in der Regel mit Baumpollen, während die Pollen der Gräser und Kräuter erst gegen Mitte bzw. Ende des Jahres folgen. Klimatische Schwankungen können dabei hin und wieder zu Verzögerungen führen. Auf dem abgebildeten Pollenflugkalender können Sie die Jahreszeitliche Verbreitung der Pollen sehen. → Pollenflugkalender

Häufigkeit und Intensität der Pollenallergien haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Ein möglicher Grund dafür ist der Klimawandel und die infolgedessen immer früher einsetzende und zugleich länger andauernde Blühzeit der Pflanzen. Seit dem Jahr 1976 hat die Pollenflugmenge um das 6,5-fache zugenommen.

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