Tausend Symptome, eine Allergie: Wenn die Zähne nicht mitspielen wollen

Viele Allergiker mit Diagnose kennen das: Ein diffuses Krankheitsbild, zahllose Tests und manchmal bleibende Ratlosigkeit. Obwohl Allergien, Intoleranzen und sich auf die Gesundheit auswirkende Umweltbelastungen alltägliche Themen sind, lässt sich nicht immer sofort ein Befund herausarbeiten – besonders, wenn Dentalmaterialien diese allergische Reaktion bewirken.

Vorbeugen durch Umweltzahnmedizin

Allergien können sich gravierend auf das Wohlbefinden auswirken. Umso wichtiger ist ein umweltzahnmedizinischer Ansatz mit einem umfassenden Blick in Sachen Toxikologie, Immunologie, Allergologie und Werkstoffkunde. Den haben allerdings nicht alle Zahnärzte im Blick: Nur ein Teil aller Zahnarztpraxen bieten dieses interdisziplinäre Arbeiten an, bei dem der zahnmedizinische Ansatz Teil eines gesamtheitlichen Behandlungsplans wird. Sollten Sie also Bedenken haben, dass Sie auf die Dentalmaterialien reagieren, kann vor allem eine Praxis mit Umweltzahnmedizinern weiterhelfen.

Symptome

Die Symptome einer durch Dentalmaterialien hervorgerufene Allergie können sehr vielfältig ausfallen. Von Migräne, Tinnitus, Antriebslosigkeit und einer Abwehrschwäche bis hin zu rheumaartigen Schmerzen und chronischen Erkrankungen: Die Auswirkungen einer Unverträglichkeit können den gesamten Körper aus der Balance bringen und für ein anhaltendes Unwohlsein sorgen.

Ursachen

Nicht nur eingesetzte Materialen beziehungsweise deren Zusammenspiel können allergische Reaktionen hervorrufen. Auch chronische Infektionen wie Parodontitis und wurzeltote Zähne können toxisch wirken. In beiden Fällen ist der Körper ständig mit dem Bekämpfen von Entzündungsherden und Abbau von Giftstoffen beschäftigt. In den schlimmsten Fällen kann es hier zu einer Kieferostitis kommen – eine chronische Entzündung, welche den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt und weitere Krankheiten begünstigt.

Behandlungsmöglichkeiten

Zur Feststellung von allergischen Reaktionen gibt es verschiedene Optionen wie beispielsweise einen LTT (Lymphozytentransformationstest) und weitere entsprechende Provokationstests sowie spezielle Ultraschalls. Auch eine eingehende Anamnese – eine Besprechung aller Vorerkrankungen, Allergien und Reizreaktionen – mit weiteren behandelnden Ärzten sowie dem Patienten kann wichtige Indizien auf eventuelle Unverträglichkeiten ans Licht bringen. So können reizende Dentalmaterialien ausgetauscht oder gar nicht erst eingesetzt werden. Der Leidensweg des Patienten wird mit einfachen Maßnahmen beendet bzw. komplett vermieden.

Tipp: Zahlreiche Zahnärzte beschäftigen sich mit dem Thema. Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf den Seiten der Praxis Padilla in Frankfurt am Main: Umweltzahnmedizin

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