Formen von Allergien

Man unterscheidet grundsätzlich zwei häufige Allergieformen. Sie werden nach dem Zeitpunkt des Auftretens der Symptome in  Soforttyp-Allergie und Spättyp-Allergie unterteilt.

Soforttyp-Allergie:
Die Reaktionen des Abwehrsystems setzen Minuten bis Stunden nach Kontakt mit dem entsprechenden Allergen ein. Typische Allergene, die zu dieser Art von Reaktion führen, sind beispielsweise:

  • über die Atmung aufgenommene Allergene (Inhalations-Allergene), z. B. Gräser- oder Baumpollen, Mehl oder Allergene aus dem Kot der Hausstaubmilben
  • oral aufgenommene Allergene (Nahrungsmittel- oder Arzneimittel-Allergene), z. B. aus Eiweiß, Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch oder Medikamenten wie Antibiotika oder Schmerzmittel
  • durch Insektenstiche oder Injektionen in den Körper geschleuste Allergene (Insektenstich- und Injektionsallergene), z. B. Bienengift, Impfstoffe, artfremdes Eiweiß

Spättyp-Allergie (Kontaktallergie):
Die Reaktionen des Abwehrsystems setzen erst ein bis drei Tage nach Kontakt mit dem Allergen ein. Dies ist beispielsweise typisch für Allergene, die mit der Haut in Berührung kommen – wie Nickel, Duftstoffe und Konservierungsstoffe in Kosmetika.

Sonderfall Pseudoallergien
Pseudoallergien sind allergieähnliche Reaktionen, an denen das Immunsystem nicht beteiligt ist. Die Symptome sind jedoch denen einer allergischen Erkrankung sehr ähnlich. So sind z.B. viele Reaktionen auf Nahrungsmittel und Medikamente keine Allergien im eigentlichen Sinne, sondern werden als Pseudoallergie bezeichnet.

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