Allergenkarenz

Da eine allergische Reaktion immer durch einen Allergenkontakt verursacht wird, ist die Therapie der Wahl das Vermeiden des jeweiligen Allergens. Dies ist manchmal recht einfach – zum Beispiel bei einer Nahrungsmittelallergie, manchmal aber auch unmöglich – beispielsweise bei Pollen, Schimmelpilzen usw. (aerogen vermittelte Allergene).
Unbedingte Voraussetzung für eine Allergenkarenz ist, dass alle allergieauslösenden Stoffe bekannt sind. Dafür bedarf es der genauen Selbstbeobachtung. Auch das Führen eines Allergie-Tagebuchs hat sich in vielen Fällen als vorteilhaft erwiesen.

Im Allergietagebuch wird Folgendes notiert:

  • Datum
  • Zeitpunkt
  • Umstände
  • Art und Schwere der Reaktion
  • mögliche Auslöser
  • Behandlung

Anschließend sollten die Patienten unbedingt einen entsprechenden Facharzt aufsuchen. Je nach Art der Allergie und den Symptomen wenden sich die Betroffenen diesbezüglich am besten entweder an einen Haut-, einen Hals-Nasen-Ohren- oder Lungenfacharzt mit der Zusatzbezeichnung „Allergologe“. Dieser wird dann versuchen, die auslösenden Allergene mit speziellen Testverfahren eindeutig zu bestimmen. Der Patient erhält anschließend einen Allergie-Pass, in dem die individuellen Allergene aufgeführt sind.

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