Informationen im Netz für Allergiker

Das Internet ist heutzutage für viele Menschen die erste Adresse (Netz für Allergiker), wenn es um die Beschaffung von Informationen zu Gesundheitsthemen geht. Auch wer unter einer Allergie leidet oder vermutet, Allergiker zu sein, fragt oft erst einmal Dr. Google. Zunächst: Webbasierte Informationen sind eine sinnvolle Anregung für ein Gespräch mit dem Arzt. Sie eignen sich jedoch nicht für eine Selbstdiagnose. In jedem Fall sollten Sie stets darauf achten, wer hinter den Informationen steckt.

Seröse Informationen im Netz für Allergiker

Informationen im Netz für AllergikerSeriöse Quellen zu bestimmten Erkrankungen sind in jedem Fall die Internetauftritte von Gesellschaften und Vereinigungen. Für Allergiker und Asthmatiker ist dies zum Beispiel die Seite des Deutschen Allergie- und Asthmabunds e.V. (www.daab.de). Hier finden Betroffene neue Nachrichten rund um Allergie und Asthma sowie Tipps, was sie selbst tun können, um mit der Erkrankung im Alltag klarzukommen.

Fachlich fundierte Informationen bieten auch zahlreiche Websites, die sich explizit dem Thema Allergien widmen. Hier sollten Patienten stets darauf achten, dass die Informationen von einem Arzt geprüft wurden. Als sicher dürfen auch Online-Artikel von beispielsweise Tageszeitungen gelten. Diese Medien verfügen über speziell ausgebildete Medizinjournalisten, die in der Regel ebenfalls mit Ärzten zusammenarbeiten.

Vorsicht ist geboten, wenn Websites ein bestimmtes Produkt oder eine Behandlung als Wundermittel anpreisen, das mehr oder minder viel Geld kostet. Bei der Behandlung von Allergien gibt es bislang nur drei verlässliche Therapieformen: die Vermeidung von Allergenen, die Gabe von Medikamenten (Antihistaminika, Mastzellenstabilisatoren, Kortison) oder die Spezifische Immuntherapie (SIT) zur Ursachenbekämpfung.

Sollten Sie im Internet auf ein Produkt stoßen, das Ihnen zur Behandlung Ihrer Allergie sinnvoll erscheint, sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Arzt darüber. Bestellen Sie niemals Medikamente über das Internet! Abgesehen davon, dass es sich um Medikamentenfälschungen oder Präparate mit unkalkulierbaren Nebenwirkungen handeln könnte, laufen Sie unter Umständen Gefahr, bei einer Bestellung rezeptpflichtiger Arzneimittel gegen das Arzneimittelrecht zu verstoßen.



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