Allergischer Dauerschnupfen (Allergische Rhinitis)

Leidet der Patient über das gesamte Jahr hinweg an einer allergischen Rhinitis (Symptome: Fließschnupfen, Jucken, verstopfte Nase und Niesreiz), hat er vermutlich eine Hausstaub-, Schimmelpilz– oder Tierhaarallergie. Sind Beschwerden in den Frühlings- und Sommermonaten stärker, deutet dies zugleich auf einen Heuschnupfen hin.
Etwa zwei bis vier Prozent der Bevölkerung leiden unter allergischem Dauerschnupfen. Die auslösenden Allergene stammen vor allem von Hausstaub, Schimmelpilzen und Tieren. Es handelt sich dabei um den Sofort-Typ (I). Die Beschwerden bei allergischem Dauerschnupfen ähneln denen eines Heuschnupfens. Allerdings tritt hier häufig eine trockene, verstopfte Nase auf. Die Augen sind nur selten mit betroffen.

Faktoren wie:

  • körperliche Anstrengung
  • kalte Luft
  • Tabakrauch
  • Luftverschmutzungen

können die Symptome verschlimmern. Leider kann man die oben genannten Allergene kaum umgehen. Daher ist die Hyposensibilisierung häufig Therapie der Wahl. Ebenso möglich ist eine medikamentöse Behandlung mit Mastzellenstabilisatoren und Antihistaminika.

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