Allergisches Kontaktekzem

Kontaktekzeme treten sehr häufig auf  und werden dem Allergietyp IV, dem verzögerten Typ, zugeordnet. Eine Sensibilisierung kann Wochen bis Jahre dauern und ist abhängig von der allergenen Potenz des Stoffes. Letztlich tritt ein Kontaktekzem nur an Berührungsstellen mit dem jeweiligen Stoff auf.

Charakteristisch für Kontaktekzeme und Ekzeme im Allgemeinen sind:

  • schubweiser Verlauf
  • starker Juckreiz
  • Neigung zur Chronifizierung
  • Rötung
  • Schwellung
  • Bläschenbildung
  • Vergröberung des Hautreliefs

Kommt es nach der Sensibilisierung zu einem erneuten Kontakt mit dem Allergen, entwickelt sich nach ein bis zwei Tagen eine Hautrötung. Dann lagert sich Wasser im Gewebe ein, was zu einer Schwellung (Ödem) führt. Darüber hinaus können sich auch Bläschen bilden. Platzen die Bläschen, bilden sich nässende Wunden und Krusten. Durch konsequentes Meiden des Allergens bilden sich die Symptome innerhalb einer Woche zurück. Akute Beschwerden können mit Cortisonsalben oder -cremes wirkungsvoll behandelt werden. Bei bestehendem Kontakt mit dem Allergen kann aus der akuten Entzündung eine chronische werden. Dabei verdickt sich die Haut und wirkt glänzend. Die Diagnose liefern Hauttests, die von einem Dermatologen durchgeführt werden.

Häufige Kontaktallergene sind:

  • Nickelsulfat
  • Formaldehyd
  • Kobaltchlorid
  • Perubalsam
  • Kaliumdichromat
  • Duftstoff-Mix

Kontaktallergien begleiten die Patienten ein Leben lang. Kinder sind normalerweise nicht betroffen.

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