Das Allergietagebuch

Ein Allergietagebuch unterstützt nicht nur Sie selbst dabei, Symptome und Effizienz der Behandlung zu beobachten sowie individuelle Allergieauslöser genauer zu analysieren. Auch für Ihren Arzt kann Ihr Allergietagebuch eine wertvolle Hilfe sein, denn nicht immer fallen den Patienten im Anamnesegespräch alle wichtigen Details sofort ein.

Welche Punkte sollte das Allergietagebuch berücksichtigen?

  • Datum, am besten auch Uhrzeit, als die Symptome auftraten
  • Welche Symptome traten genau auf? Nehmen Sie hier eine möglichst detaillierte Untergliederung vor und notieren Sie sich statt beispielsweise einfach „Nase“ genau, was passierte: Verstopfte Nase, Niesanfall, Fließschnupfen, etc.
  • Dauer und Intensität der Symptome. Was die Intensität betrifft, hilft es manchen Patienten, wenn sie die Beschwerden auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen (1 = sehr schwache Reaktion, 10 = extrem starke Reaktion) anstatt leidglich in „schwach – mittel -stark“, wie manchmal vorgeschlagen wird.
  • Behandlung: Welche Medikamente haben Sie eingenommen und wie viel davon? Haben Sie zusätzliche Maßnahmen ergriffen, beispielsweise inhaliert? Wie gut war die Wirkung? Auch hier können Sie wieder eine Skalierung in 1 bis 10 (1 = kaum ein Effekt, 10 = Behandlung hat die Symptome vollständig beseitigt) vornehmen.
  • Aktivitäten: Notieren Sie hier, welche Aktivitäten Sie jeden Tag unternehmen, beispielweise, ob Sie Sport gemacht haben (Sportart, wann, wie lange, drinnen oder draußen?). Auch wenn diese Aktivität nicht in Verbindung mit einer allergischen Reaktion stand, können Sie somit beobachten, ob zum Beispiel regelmäßiger Sport Ihnen dabei hilft, Ihr Immunsystem zu stärken und dabei auch die Allergie zu lindern.
  • Nahrungsaufnahme: Nicht nur bei einer Nahrungsmittelallergie sollten Sie hier festhalten, was Sie täglich zu sich nehmen. Notieren Sie, welche Lebensmittelmittel Sie zu sich genommen haben, wie sie zubereitet waren (roh, gekocht, gebraten, gedünstet, geschält, zerkleinert usw.) und wann Sie gegessen haben. Auch Getränke, Gewürze, Soßen und Öle müssen mit auf die Liste.

[adsenseyu2]

Das Allergietagebuch
4.5 (90%) 2 votes

Informationen zum Artikel

Eine Antwort auf "Das Allergietagebuch"

  1. Das Ziel eines Allergie-Tagebuches (ATB) ist im Verlauf eines Jahres mehr über Ihre Erkrankung bzw. Ihren Beschwerdenverlauf zu erfahren.

    Die Informationen über die Art Ihrer Beschwerden und deren Auswirkungen auf Ihren Alltag können Ihnen und Ihrem Arzt dabei helfen, sich einen besseren Eindruck von Ihren Lebensumständen und Ihren Gewohnheiten zu verschaffen und so die für Sie am besten geeigneten Behandlungsmöglichkeiten zu bestimmen.

    Die dafür notwendigen Informationen sind Ihre Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität, psychische Verfassung, eventuell vorhandene Stressfaktoren, Ihre Symptome und eingenommene Medikamente.

    Um erfolgreich nach den Ursachen Ihrer Erkrankung fahnden zu können, ist das führen eines Tagebuch von entscheidener Bedeutung. Es kann Ihnen (und Ihrem Arzt) helfen, die Schwere und Verlauf Ihrer Erkrankung einzuschätzen, als auch Hinweise auf mögliche Ursachen und Auslöser geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Unser Experte

Newsletter

Produkte für Allergiker

Facebook

Twitter

Google+

Allergie Archiv