Haushaltstipps bei Hausstauballergie

Menschen mit einer Hausstauballergie sind auf den Kot der Hausstaubmilben allergisch. Darum geht es im Alltag darum, die Anzahl der Hausstaubmilben im Haushalt nach Möglichkeit gering zu halten.

Haushaltstipps bei Hausstauballergie

Gute Luft

Milben lieben es warm und feucht. Durch regelmäßiges Lüften der Wohnung sorgen Sie dafür, dass die Räume trocken bleiben. Das ist vor allem im Schlafzimmer wichtig. Die Luftfeuchtigkeit sollte unter 60 Prozent, die Temperatur zwischen 14 und 20 °C liegen. Dies erreichen Sie durch mehrminütiges Stoßlüften wesentlich besser als durch ständig gekippte Fenster. Gekippte Fenster bewirken lediglich, dass die Wände auskühlen und sich Feuchtigkeit darauf erst recht niederschlägt.

Einrichtung

Vermeiden Sie Staubfänger wie voluminöse Vorhänge, offene Bücherregale oder langflorige Teppiche. Auch Polstermöbel sind ein beliebter Aufenthaltsort von Milben. Falls Sie nicht auf Polstermöbel verzichten wollen, sollten Sie sie regelmäßig reinigen und mit einem Milben tötenden Mittel aus der Apotheke behandeln. Eine Alternative können Polstermöbel als Leder oder Lederimitat sein.

Schlafzimmer

Was das Bett betrifft, eignet sich am besten ein Modell, das auf Füßen steht und keinen geschlossenen Bettkasten hat. So kann die Luft besser zirkulieren. Unter der Matratze ist ein luftdurchlässiger Latten- oder Drahtrost zu empfehlen.

Benutzen Sie keine alten Matratzen. Tauschen Sie die Matratze nach spätestens acht Jahren aus. Die Matratze selbst sollte man mit einem milbendichten Überzug (Encasing) überziehen.

Neben der Matratze sind Laken und Bettbezug am höchsten belastet. Dies gilt insbesondere für Bettzeug und Spannbetttücher, die nicht täglich, sondern nur zwei bis drei mal pro Benutzungsdauer (meist zwei bis vier Wochen) abgenommen und ausgeschüttelt werden.
Auch für Kopfkissen und Bettdecke gibt es milbendichten Überzüge. Oberbett, Bettdecke und Bettwäsche sollten Sie zudem des Öfteren bei mindestens 60 °C, besser noch bei 95 °C waschen. Achtung: In Federbetten nisten sich Milben wegen der eiweißhaltigen Federn angeblich lieber ein als in synthetischem Material.


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