Tipps bei Nahrungsmittelallergien

Gefahr durch industriell verarbeitete Lebensmittel

Egal, unter welcher Nahrungsmittelallergie Sie leiden, meiden Sie Fertigprodukte, deren Inhaltsstoffe Sie nicht kennen. Kaufen Sie lieber frisch und kochen Sie selbst. Bei Kauf von Bioprodukten können Sie zudem Schadstoffen wie Pestiziden aus dem Weg gehen.

Mit Bedacht einkaufen

Auf dem Etikett von Nahrungsmitteln finden Sie Informationen über die Inhaltsstoffe. Machen Sie sich zuvor mit den verschiedenen Begriffen, die für Sie gefährliche Allergene bezeichnen, vertraut. Zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe wie Farbstoffe oder Konservierungsmittel werden in Deutschland oft mit einer E-Nummer angegeben. Hinter den E-Nummern 200 bis 299 verbergen sich beispielsweise Konservierungsmittel.

Allergene durch Kochen zerstören

Die Allergene mancher Nahrungsmittel – zum Beispiel bestimmte Gemüse- oder Obstsorten sowie Kräuter – verändern sich bei Hitze und können anschließend keine allergischen Reaktionen mehr verursachen. Beispielsweise gibt es Apfelallergiker, die empfindlich auf rohe Äpfel reagieren, aber problemlose Apfelmus oder Apfelkompott essen können. Schon drei Minuten Kochen reichen meist aus, um Karotten, Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen für Allergiker bekömmlicher zu machen.

Wenn Sie nicht selbst kochen

Sind Sie bei Freunden zum Essen eingeladen, kommunizieren Sie bitte rechtzeitig, welche Lebensmittel Sie nicht vertragen. Manchmal kann es auch ratsam sein, eigenes Essen mitzubringen. Auf diese Weise können Sie die Mahlzeit unbeschwert genießen.
Sollten Sie im Restaurant essen, fragen Sie am besten direkt, ob bestimmte Allergene in einem Gericht vorkommen.

Tagebuch führen

Sollten Sie den Verdacht haben, an einer Nahrungsmittelallergie zu leiden, dann schreiben Sie möglichst genau alles auf, was Sie essen und halten Sie auch Ihre Beschwerden fest. Diese Aufzeichnungen werden dazu beitragen, Allergene zu identifizieren, auf die Sie sensibel reagieren. Weiterhin kann ein Ernährungstagebuch auch dem Arzt bei der Anamnese helfen und die Diagnostik beschleunigen.
Arzneimittel

Auch bei Arzneimitteln sollten Sie in der Packungsbeilage zunächst die Inhaltsstoffe studieren. Besser noch ist, wenn Sie sich zuvor beim Arzt oder dem Apotheker beraten lassen. Vermeiden Sie spontane Selbstmedikation.

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