Allergie im Herbst? Achtung Schimmelpilz-Allergie!

Die Schimmelpilz-Allergie ist relativ weit verbreitet. Landläufig gilt die Meinung, dass ein Allergiker nach dem Ende des Sommers aufatmen kann. Aber leider ist das nicht immer der Fall, denn auch in der kälteren Jahreszeit können immer noch allergieauslösende Stoffe aktiv sein.

Schimmelpilz-Allergie – Reagieren Sie allergisch auf Schimmelpilz?

Schimmelpilz-Allergie

Es ist möglich, dass auch Schimmelsporen die in verrottetem Laub auftreten, eine allergische Reaktion auslösen. Wer also beim Laubharken oder ähnlichen Arbeiten von einem Schnupfen befallen wird der an Heuschnupfen erinnert, der sollte sich auf eine Allergie testen lassen. Hier sind in der Regel Schimmelpilze der Gattungen Cladosporium, Aspergillus und Alternaria die häufigsten Allergieauslöser. Betroffene sollten diese Arbeiten nur mit einem geeigneten Mundschutz erledigen. Es bringt leider nichts das Laub zu verbrennen, denn der Wind trägt die Schimmelsporen dann erst recht durch die Luft. Ist ein Komposthaufen vorhanden, so sollte er so weit wie möglich vom Wohnhaus entfernt stehen und ein Allergiker tut gut daran auf das Umgraben zu verzichten.


Entstehung von Schimmelpilzen

Auch innerhalb der Wohnung können in der Heizperiode Schimmelallergien auftreten. Durch die trockene Heizungsluft, werden diese dann in der Raumluft verwirbelt. Eine ebenfalls oft unterschätzte Gefahr geht für Allergiker von Zimmerpflanzen aus. Werden diese überwässert, wächst der Schimmelpilz auf der Oberfläche der Blumenerde und gelangt von dort in die Atemluft. Hier ist es anzuraten, die Blumenerde gegen Pflanzsubstrat aus Tonkugeln auszutauschen. Diese trocknen schnell ab und es können sich kaum Schimmelpilze bilden.

Ursachen der Schimmelentstehung in der Wohnung oder im Haus:

  • weniges oder nicht ausreichendes Lüften
  • schlechte Isolierungen (Wasser dringt in die Wände ein und kann nicht mehr hinaus)
  • aufhängen der Wäsche
  • Wasserrohrbruch
  • Möbel stehen zu nah an der Außenwand
  • Luftbefeuchter ist zu hoch eingestellt
  • nicht temperierte, also zu kalte Räume
  • Kondenswasser am Fenster

Bedingt durch den Klimawandel beginnen die Pflanzen immer früher zu blühen und die Wachstumsphase verschiebt sich oft bis weit in den Herbst hinein. Das bedeutet, dass die Leidenszeit für Allergiker immer länger wird. Richtig kalte Winter werden immer seltener und längere Frostperioden nehmen immer mehr ab. Das bedeutet für Allergiker dass die Verhaltensregeln für den Sommer nun bis in den Hochwinter hinein gelten.


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