Allergieprävention – Frei von Allergien ins Leben starten

Zahlreiche Menschen entwickeln heutzutage Allergien wie Heuschnupfen, allergisches Asthma oder Lebensmittelallergien. Auch Kinder sind immer öfter davon betroffen. Prävention im Kindesalter ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Schon ein paar Tipps können helfen, den Kleinsten einen gesunden und allergiefreien Start ins Leben zu ermöglichen.

Allergieprävention

Allergieprävention – Fotolia © Oksana Kuzmina

Die Allergieprävention beginnt eigentlich schon in der Schwangerschaft. Ernährt sich die Mutter in dieser Zeit abwechslungsreich, tut sie nicht nur sich, sondern auch ihrem Kind etwas Gutes. Das Immunsystem der Kinder bereitet sich während dieser Zeit auf die spätere Lebenswelt vor und ordnet die unterschiedlichen Stoffe, mit denen es in Berührung kommt, ein. Obwohl früher das Gegenteil empfohlen wurde, raten Mediziner heute nicht mehr dazu, in der Schwangerschaft präventiv auf bestimmte Nahrungsmittel – etwa Milchprodukte oder Nüsse – zu verzichten. Den werdenden Müttern wird zu Zwecken der Allergieprävention außerdem empfohlen, regelmäßig Fisch zu essen. Schon im Mutterleib sollte das Kind präventiv vor Tabakrauch geschützt werden. Dieser kann nämlich die Entstehung einer Allergie begünstigen und sollte daher auch später, wenn das Kind auf der Welt ist, von ihm ferngehalten werden.


Allergieprävention – Gesund und frei von Allergien

Steht die Geburt an, und hat die Mutter die Wahl, so sollte sie sich unbedingt für den natürlichen Weg anstelle eines Kaiserschnitts entscheiden. Während sich das Kind durch den Geburtskanal schiebt, kommt es mit unzähligen Mikroorganismen in Berührung. Dieser Kontakt schützt vor der Entstehung einer Allergie. Ebenso verhält es sich mit der Muttermilch. Sie wirkt präventiv, hemmt also die Entstehung von Allergien. Auch hier gilt somit: Wer die Möglichkeit hat, sollte sich für den ursprünglichen Weg entscheiden und stillen. Nach dem vierten Lebensmonat kann dann mit Breikost zugefüttert werden. Wie auch in der Schwangerschaft, sollte nicht ohne Anlass präventiv auf gewisse Lebensmittel verzichtet werden. Fisch kann problemlos schon im frühen Kindesalter gefüttert werden.
Wenn die Kinder dann im Krabbelalter sind, machen sich viele Eltern Gedanken über Hygiene. Natürlich ist es wichtig, dass die Wohnung sauber ist. Dennoch sollte sie nicht komplett keimfrei sein. Ein bisschen Schmutz schadet auch im Kindesalter keinesfalls. Es verwundert daher nicht, dass besonders Kinder vom Bauernhof nur äußerst selten unter einer Allergie leiden. Da Hunde, Nutztiere und auch Menschen Träger zahlreicher Bakterien sind, ist es wichtig, bereits im Kindesalter mit ihnen in Kontakt zu kommen. Wer nun aber nicht am Land wohnt und dennoch präventiv handeln will, der kann dafür sorgen, dass sein Kind möglichst früh mit anderen Kindern in Kontakt kommt und vor allem viel im Freien spielt.

Die Prävention einer Allergie im Kindesalter ist also eigentlich ganz einfach. Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit viel Kontakt zur Natur, anderen Kindern sowie Tieren, legt den Grundstein für ein gesundes Leben. Nicht einmal besondere Putzvorkehrungen müssen getroffen werden, um die Entstehung einer Allergie zu verhindern. Falls die Kinder aller Prävention zum Trotz nicht davor bewahrt werden können, sollte unbedingt rechtzeitig ärztlicher Rat gesucht werden. Je eher mit einer Behandlung begonnen wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung.

Haben Sie noch eine Frage zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!


Allergieprävention – Frei von Allergien ins Leben starten
5 (100%) 1 vote

Informationen zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Unser Experte

Newsletter

Produkte für Allergiker

Facebook

Twitter

Google+

Allergie Archiv