Die Versuchungen der Weihnachtszeit – eine Herausforderung für Allergiker

Wer kennt sie nicht, die Versuchungen der Weihnachtszeit? Gebrannte Mandeln und selbstgebackene Plätzchen, Kekse, Tannenduft und Lichterglanz – die Adventszeit gehört für viele Menschen zu den schönsten Wochen des Jahres. Für viele Allergiker ist die Vorweihnachtszeit allerdings eine große Herausforderung, denn Apfel, Nuss und Mandelkern können ebenso wie der Glühwein oder der Tannenbaum zu allergischen Reaktionen führen.

Die Versuchungen der Weihnachtszeit

Die Versuchungen der Weihnachtszeit – eine Herausforderung für Allergiker

Vor allem weihnachtliches Gebäck kann zahlreiche Allergieverursacher enthalten. Nicht nur Nüsse und Mandeln, auch die typischen Gewürze wie Zimt, Anis oder Kardamom können bei empfindlichen Menschen zu Hautausschlägen oder Atemwegsbeschwerden führen. Während bei abgepackten Produkten ein Blick auf die Zutatenliste Klarheit über die verwendeten Inhaltsstoffe verschaffen kann, ist es bei lose verkaufter Ware auf dem Weihnachtsmarkt meist schwierig für Allergiker, etwas über die Zutaten zu erfahren. Zudem können Spuren von Nüssen oder anderen Allergenen bei lose angebotenen Produkten leicht auf andere, ursprünglich ungefährlichen Lebensmitteln geraten. Besonders empfindliche Allergiker sollten daher beim Bummel über den Weihnachtsmarkt besser auf die verführerischen Genüsse verzichten und zu Hause selbst das Backblech herausholen. Denn bei selbstgebackenen Plätzchen wissen Sie sicher, welche Zutaten darin stecken. Wer auf Nüsse oder Mandeln allergisch reagiert, sollte allerdings bedenken, dass diese Allergieauslöser auch in beliebten Plätzchenzutaten wie Marzipan oder Nougat enthalten sind. Hasel- und Erdnüsse können in vielen Rezepten durch Haferflocken, Kokosraspeln oder Amarant ersetzt werden, empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB).


Vorsicht bei Weihnachtsdüfte

Nicht nur beim Essen, auch bei den beliebten weihnachtlichen Düften ist Vorsicht geboten. Denn mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland reagieren allergisch auf Duftstoffe. Bei direktem Kontakt können Hautrötungen und Juckreiz, in extremen Fällen auch Bläschen und Atemwegsbeschwerden die unangenehmen Folgen sein. Zudem werden Düfte durch die Luft getragen und können zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

In Haushalten, in denen Allergiker leben, sollte man daher auf künstliche Duftstoffe für Räuchermännchen oder Duftlampen ebenso verzichten wie auf Duftkerzen oder auf mit Weihnachtsduft aromatisierte Seifen oder Toilettenpapier.



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