Frohe Ostern trotz lästiger Allergie

Zu Ostern gibt es selbstverständlich wieder Ostereier in jeder Form: Eier aus Schokolade, aus Marzipan, bunt gefärbte, hart gekochte Ostereier und natürlich das perfekt gegarte, wachsweiche Frühstücksei.

Doch so manchen Allergiker freut das gar nicht. Bei einer Allergie gegen Hühnereiweiß, Nüsse oder Schokoladenbestandteile kann der Verzehr schnell zu einem allergischen Schock führen. Schon kleinste Mengen der Allergensubstanz lösen eine sofortige Reaktion aus und können dafür sorgen, dass sich die Beschwerden dramatisch verschlimmern. Jetzt ist es wichtig, rasch zu handeln und Notfallmedikamente zu nutzen. Das Notfallset sollte daher Begleiter eines Osterausfluges sein. Ein Notfallset muss einen Adrenalin-Autoinjektor enthalten, zudem Kortison und ein Antihistaminikum.


Ostern genießen trotz Allergie?

Frohe Ostern trotz Allergie

Fotolia © Africa Studio

Schon eine Allergie gegen Eier kann das Osterfest verderben und beim Allergiker eine anaphylaktische Reaktion hervorrufen. Doch zum Glück geschieht das selten überraschend. Denn Nahrungsmittelallergiker wissen in der Regel von ihrer Unverträglichkeit. Schwierig bleibt es aber bei den „versteckten“ Allergenen. Durch die vielseitige Verwendbarkeit von Eiern sind diese oft in Desserts, Kuchen und anderen Backwaren, Teigwaren, Suppen und Soßen, Fertiggerichten und sogar Zuckerwaren enthalten. Ähnliches gilt für Nüsse; auch diese sind häufiger Auslöser einer allergischen Reaktion. Und auch Spuren von Nüssen sind in vielen Lebensmitteln enthalten, auch in Schokoladeneiern und Schokoladenosterhasen.

Wie erkennt man einen Notfall?

Die ersten Anzeichen der anaphylaktischen Reaktion sind Enge in den Luftwegen, Rachen und Hals, Juckreiz am Gaumen und den Lippen, Hitzegefühl und Gesichtsrötung.

Wer einen anaphylaktischen Schock erleidet, muss sofort in ärztliche Behandlung. Bis ein Notarzt eintrifft, vergeht jedoch nicht selten kostbare Zeit. Wenn sich die Betroffenen mit den richtigen Medikamenten ausstatten, haben sie die Möglichkeit, sich im entscheidenden Moment selbst zu helfen. Die Notfallausrüstung kann sich der Allergiker von einem Allergologen verschreiben lassen. Sie bietet Sicherheit, für den Ernstfall gewappnet zu sein.

In diesem Fall kommt der Adrenalin-Autoinjektor zum Einsatz. Dazu zieht man einfach die Schutzkappe ab und drückt den Injektor 10 Sekunden lang an die Oberschenkelaußenseite. Das Adrenalin, das damit in den Körper gebracht wird, stabilisiert den Kreislauf. So kann eine stärkere Reaktion und ihren Folgeschäden vermieden werden. Mit dem Antihistaminikum wird die allergische Reaktion bekämpft. Das Kortison schließlich beugt möglichen späteren Reaktionen vor. Ist die erste Selbsthilfe erledigt, sollte der Arzt übernehmen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes Osterfest!


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