Keine saubere Sache: Allergien und Ekzeme in der Reinigungsbranche

Schwere Hautreizungen und Allergien sind typische Probleme von Arbeitsnehmern in der Reinigungsbranche. Allerdings müsste das nicht sein. Auswertungen medizinischer Daten von über 800 Reinigungskräften mit Hauterkrankungen zeigten: Gesundheitsschutz ist möglich, findet jedoch in dieser Branche noch zu selten statt. Risiken bergen insbesondere Gummihandschuhe mit Thiuram sowie diverse Chemikalien in Putz- und Desinfektionsmitteln.

Allergien und Ekzeme in der Reinigungsbranche

Keine saubere Sache: Allergien und Ekzeme in der Reinigungsbranche

Allergien und Ekzeme in der Reinigungsbranche – Fotolia © Vera Kuttelvaserova

Problem Nummer eins: Der Arbeitgeber spart Geld und kauft Einweghandschuhe. Diese bieten keinerlei Schutz vor Chemikalien, sondern nur vor Viren, Bakterien und Pilzen. Wer allergisch auf Chemikalien reagiert, hat damit bereits verloren. Schlechte Bewertungen erzielten auch Latexhandschuhe: Bei Tests stellte sich heraus, dass deren allergisierendes Potenzial teilweise sehr hoch ist. Wissenschaftler fordern, die Herstellung von Latexprodukten zu verbessern und engmaschigere Kontrollen durchzuführen. Latexallergiker müssen sich darauf verlassen können, dass latexfreie Produkte wirklich sicher sind.


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