Mehr Kontrolle über Allergien dank Apps

Um einer Allergie auf den Grund zu gehen und eine optimale Therapie zu finden, empfehlen viele Ärzte ihren Patienten, ein Allergietagebuch zu führen. Darin wird festgehalten, wann und in welcher Intensität die Allergie unter bestimmten Umständen auftritt, was der Patient dagegen unternommen hat und ob die Maßnahmen erfolgreich waren. Das ist sinnvoll – aber mühselig. Und: Wer trägt schon ständig Notizbuch und Stifte mit sich herum? Vor allem für Kinder ist das Führen eines Allergietagebuchs oftmals sehr schwierig.



Apps für AllergikerSmartphone-Besitzer können sich diesen Aufwand mittlerweile sparen. Denn inzwischen gibt es zahlreiche Apps, die Patienten dabei unterstützen, die Entwicklung ihrer Allergie genau im Auge zu behalten. Die Apps sind unterschiedlich gestaltet und haben in der Regel einen speziellen Nutzen. So fungieren einige als Pollenflugkalender und geben entsprechende Warnungen ab, wenn es für Heuschnupfen-Kandidaten ernst wird. Andere ersetzen das klassische Tagebuch und geben Tipps. Auch für Patienten mit Nahrungsmittelallergien gibt es Apps, die beispielsweise beim Einkaufen einen Allergen-Check via Barcode ermöglichen. Ebenso gibt es Apps für kleine Allergiker, die aus der nervigen Kontrolle ein echtes Kinderspiel machen und dabei auch den Verlauf und die Behandlung von Asthma kontrollieren helfen.

Die Allergieapps sind zum Beispiel über Google Play erhältlich. Hierbei handelt es sich um Android-Apps. Die meisten von ihnen sind nicht kommerziell und können kostenfrei heruntergeladen werden. Allergieapps für iPhone, iPad und Konsorten können hingegen im iTunes-Store erworben werden.

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