Sommertipps für Insektengiftallergiker

Für Insektengiftallergiker kann ein Instktenstich gefährliche Folgen haben. An warmen Sommertagen fliegen Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen auf der Suche nach Futter durch unsere Gärten. Wie kaum eine andere Allergie kann eine Insektengiftallergie  schwere Symptome auslösen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Daher sollten Allergiker immer ihr Notfallset mit Medikamenten wie Adrenalin, Cortison und einem Antihistaminikum griffbereit dabei haben. „Gerade in den Sommermonaten erleben wir es aber häufig, dass das Notfallset am Strand, beim Joggen oder Radfahren nicht mitgeführt wird, obwohl es notwendig wäre“, sagt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Torsten Zuberbier, Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). In einer kleinen Schulter- oder Hüfttasche lassen sich die Notfallmedikamente gut verstauen und überallhin mitnehmen.

Sommertipps für Insektengiftallergiker

Sommertipps für Insektengiftallergiker

Achtung Insektengiftallergiker! – Fotolia © peter_waters

Weiterhin rät die ECARF allen Insektengiftallergikern, auf Wiesen nicht barfuß zu laufen und z. B. im Schwimmbad einen großen Bogen um Abfallbehälter zu machen, da sich dort vor allem Wespen gerne tummeln. Getränkedosen, Gläser und Flaschen sowie Schüsseln mit Süßspeisen oder Obst im Freien abdecken oder nach Benutzung wieder verschließen. Das gilt auch für Behälter mit Ketchup, Grillsoßen und Senf.

Grellbunte Kleidung verwechseln Bienen und Wespen gerne mal mit Blumen. Beim Aufenthalt im Freien deshalb lieber Kleidung in dezenten Farben tragen. Schweiß zieht Insekten ebenso an wie stark parfümierte Cremes, Haarsprays und Parfum. Allergiker sollten auf diese Produkte möglichst verzichten.


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